Der 31. Oktober dient für viele Horrorstreifen als Grundlage, unter anderem für den Klassiker „Halloween“.

„In jedem von uns schlummert eine dunkle Seite“, heißt es im Film. Die Seite von Michael Myers ist dabei besonders dunkel, hat er doch ein etwas fragwürdiges Hobby: Mord.

Früh übt sich: Der kleine Michael ermordete in der Halloweennacht im Alter von nur sechs Jahren seine Schwester Judith sowie seinen Stiefvater auf brutale Weise. Daraufhin wird er in eine Anstalt gebracht, wo er psychologisch betreut wird.. Dr. Loomis versucht, zu dem Jungen durchzudringen. -ohne Erfolg. Trotzdem wird er zur einzigen Bezugsperson des jungen Mörders, da dessen Mutter sich einige Jahre nach dem schrecklichen Vorfall selbst das Leben nimmt.

Die Zeit vergeht und so wird aus dem kleinen Killer ein stattlicher Mann, der seine dunkle Seite immer noch nicht im Griff hat. Einen Tag vor Halloween schafft der Mörder den Ausbruch aus der Anstalt, um das fortzusetzen, was er damals angefangen hat…

Eine Nacht des Grauens

Im Jahre 1978 erzählte John Carpenter erstmals im Film „Halloween – die Nacht des Grauens“ die Geschichte von Michael Myers. Was folgte waren neben Angst und Schrecken auch gleich sieben Fortsetzungen sowie eine Neuverfilmung plus deren zweiter Teil.

Das Remake des Klassikers kam im Oktober 2007 in die Kinos. 2009 folgte Teil zwei. Rob Zombie, ein US-amerikanischer Rockmusiker und Comicautor nahm sich dabei dem Drehbuch sowie der Regie an. Die inhaltlichen Lücken, die der Klassiker von ’78 mitsichbringt, werden 2007 von Zombie geschickt gefüllt. Er schenkte dem jungen Michael Myers und seiner Geschichte mehr Aufmerksamkeit als Carpenter 30 Jahre zuvor. Neben den blutrünstigen Parallelen bringt Zombie also durchaus seine indiviudellen Horrorvorstellungen mitein. Die Fortsetzung des Remakes enthält schlussendlich keine Ähnlichkeiten mehr zum zweiten „Halloween“-Teil aus dem Jahr 1981, wodurch man sich am besten alle Teile ansehen sollte.

Sicher schon gehört!

Am Soundtrack von „Halloween“ kommt man nicht so einfach vorbei: Auch Anti-Horrorfans dürfte die düstere Pianomelodie im 5/4-Takt von John Carpenter bekannt vorkommen.

Für die Neuverfilmung und deren Fortsetzung von Rob Zombie kreierte der amerikanische Musikproduzent und -komponist Tyler Bates ein Make-over des Theme-Klassikers. Dieser wurde für seine Arbeiten 2007 und 2009 sogar mit dem BMI Film Music Award geehrt.

Du hast noch immer nicht genug von Filmklassikern aus dem Horror-Genre? Kein Problem, bis zum 31. Oktober findest du auf www.music-news.at noch weitere Gruselschocker!

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