Das kleine Westküsten-Städtchen Bodega Bay in Kalifornien verwandelt sich in einen ornithologischen Alptraum.

Dabei beginnt alles eigentlich ganz harmlos. Als die Millionärstochter Melanie Daniels den Anwalt Mitch, den sie zuvor in einer Zoohandlung in San Francisco kenne gelernt hat, in Bodega Bay besucht, wird sie von einer,
über-motiviert scheinenden, Möwe am Kopf verletzt. Es stellt sich aber schnell heraus, dass das erst der Anfang gewesen sein sollte. Als Sperlinge scharenweise aus dem Kamin strömen und Krähen die Schule besetzen steht fest, dass sie die Natur für jahrhundertelange Ausbeutung rächt.

Vogelgezwitscher „Made in Germany“

1963 erschien mit Alfred Hitchcock`s „The Birds“ ein Klassiker des Horror-Genres. Drei Jahre zuvor hat er bereits mit „Psycho“ ein Meisterwerk geschaffen, indem Hitchcock schon mit Bernard Herrmann zusammen arbeitete. Herrmann hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits einen Namen als Komponist in Hollywood gemacht und Filmmusik unter anderem für „Citizen Kaine“, „The day the earth stood still“ und Martin Scorseses „Taxi Driver“ komponiert. Nachdem in Hitchcock`s „The Birds“ allerdings keine Musik vorkommt war hier Herrmann für das Sounddesign verantwortlich welches nicht in Hollywood, sonder in Deutschland produziert wurde. Hier wurde das Vogel-kreischen auf einem von Oskar Sala und Friedrich Trautwein entwickeltem Trautonium, einem Vorläufer des heutigen Synthesizer, geschaffen.

Fotocredits: athenacinema.com

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