Wenn dir im Traum ein gewisser Herr Krueger begegnet, solltest du besser aufwachen…

Er kommt dann, wenn du schläfst. Schleicht sich in die deine Träume und verfolgt dich bis du tot bist. Wenn dir im Traum ein entstellter Mann mit Klingenhand begegnet, der zudem noch auf den Namen „Freddy Krueger“ hört, solltest du dir dein Mittagsschläfchen nochmal gut überlegen. Denn dein schlimmster Albtraum könnte dich bis in die Realität verfolgen…

Aus der Traum – oder etwa doch nicht?

Dean sitzt in einem Diner in seiner Heimatstadt Springwood. Er nickt kurz ein, schließlich ist es schon spät. Außerdem plagt ihm seit Wochen ein Albtraum: Ein Mann mit Klingenhand hat es auf ihn abgesehen. Seine Mitschülerin Kris, die nebenbei im Diner arbeitet, beobachtet den Jugendlichen, der ständig vor sich hinmurmelt „Du bist nicht echt“. Plötzlich greift Dean nach einem Messer und schneidet sich selbst die Kehle durch. Ein Selbstmord? Nur auf den ersten Blick.

„Eins, zwei, Freddy kommt vorbei… Drei, vier, verschließ besser deine Tür!“

Kurze Zeit später wird auch Kris von den gleichen Albträumen heimgesucht. Auch sie fällt Freddy zum Opfer. – nicht nur im Traum. Die Mordserie bricht nicht ab und so beginnt eine Reihe von Jugendlichen rund um Nancy, die ebenfalls schon Bekanntschaft mit dem unheimlichen Mann gemacht haben, zu recherchieren. Sie finden heraus, warum Freddy es auf sie abgesehen hat. Doch was noch viel wichtiger ist: Sie dürfen auf keinen Fall einschlafen…

Ein wahrer Klassiker

Mit seiner Horrorfilm-Reihe „A Nightmare on Elm Street“ raubte Wes Craven 1984 der Menschheit eine Zeit lang ihren Schlaf. Insgesamt sieben Filmchen befassen sich mit dem entstellten Mörder aus der „Elm Street“. Auch eine eigene TV-Serie wurde dem Klingen-Mann gewidmet: „Freddy’s Nightmares“. Nach 44 Episoden hatte es sich jedoch ausgeträumt.
2010 wurde Freddy wieder aus der Versenkung geholt. Der Gruselklassiker bekam durch Regisseur Samuel Bayer eine Generalsanierung. -zumindest optisch. Für Bayer, der vorher eher Aufsehen mit seinen Musikvideos für Metallica oder Green Day erregte, war es der erste Spielfilm. Dabei setzte er auf Altbewährtes und ließ jegliche Finger vom Plot. Dafür bewies er ein gutes Händchen in Sachen Rollenbesetzung: Robert Englund bleibt als „Freddy“ wohl unvergessen.

Für Gänsehaut sorgt aber nicht nur der Hauptprotagonist sondern auch der Soundtrack zum Film. Für die musikalische Umrandung wurde 1984 Charles Bernstein mit dem Song „Prologue“ gewählt. 2010 übernahm diese Aufgabe der Filmkomponist Steve Jablonsky, der auch schon den Ton für „Desperate Housewives“ oder „Transformers“ angab. Auch die Musik im Videospiel „Die Sims 3“ trägt überraschenderweise seine Handschrift.

Wer denn Film noch nicht gesehen hat, sollte sich den Klassiker nicht entgehen lassen. Tipp von der Redaktion: Angsthasen sollen den Film vielleicht nicht direkt vor dem Einschlafen ansehen. Ansonsten: Gute Nacht und träumt schön!

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Fotocredits:
Cover: wallisty.com

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