Vorhänge wehen im Nachtwind. Der Mond steht hoch am Himmel. Geister huschen durchs Haus.

Im Remake des Horrorfilms The Haunting (Das Geisterschloss) aus dem Jahr 1963 verbringt ein Team, bestehend aus Dr. David Marrow, aus einem Experten für paranormale Erscheinungen, Eleanor „Nell“ Vance, Theo und Luke Sanderson, ein paar Nächte im verwunschenen Hill House, das von den Anrainern mehr als nur gemieden wird. Hier und da entlockt das vierköpfige Team des Nachts dem Spukhaus so manches Geheimnis, doch als das Haus mit der grauenvollen Vergangenheit dann zurückschlägt, müssen die vier um ihr Leben kämpfen…

Das Setdesign von Eugenio Zanetti und die Ausstattung des Films machen diesen wirklich sehenswert, auch wenn beinahe aller Grusel rein im Kopf des Zuschauers abläuft, wie schon beim Originalfilm aus dem Jahr 1963, der den deutschen Titel Bis das Blut gefriert trug. Die unheimlichen Soundeffekte tragen natürlich auch dazu bei. The Haunting, oder auch das Geisterschloss zu deutsch, besitzt bereits ein erfolgreiche Parodie in der Filmreihe Scary Movie (Teil 2). Für die Außenaufnahmen des Hill Hauses wurden zwei verschiedene Anwesen in England benutzt: Harlaxton Manor, Grafschaft Lincolnshire und Belvoir Castle, Grafschaft Leicestershire.

Jerrald „Jerry“ King Goldsmith, der bereits im Juli 2004 verstarb, war neben John Williams, Bernard Herrmann und Henry Mancini einer der bedeutesten amerikanischen Filmmusik Komponisten, von den späten 1960er Jahren bis heute. Goldsmith künstlerisches Potential wurde vor allem durch Filmbilder angeregt und ist trotz seiner Beschränkung auf die Filmindustrie für viele Musikliebende ein Begriff.

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