Angsthasen sollten lieber zu „Barbie -der Film“ als zu „Chucky -die Mörderpuppe“ greifen.

Anlässlich seines sechsten Geburtstag bekommt der kleine Andy von seiner Mutter eine „Good Guy“-Puppe geschenkt. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, ist die Puppe doch nicht so ein guter Kerl. -schließlich handelt es sich ja um einen Kultfilm des Horrorgenres. Was folgt sind brutale Massaker einer Puppe, in der der Geist des Serienkillers Charles Lee Ray wohnt.
Wer glaubt, eine Puppe könne ihm keine Angst einjagen, sollte sich mit diesem Horrormovie vom Gegenteil überzeugen lassen. Bis 2011 war der Film nämlich sogar indiziert. Für all jene, die jetzt glauben, dass sei eine besondere Ehrung: Fehlanzeige! Außer es handelt sich um einen Horrorstreifen: Indiziert werden nämlich jene Filmchen, die als jugendgefährdend gelten. Auf diesem „Index der verbotenen Filme“ reihte sich bis vor drei Jahren eben auch noch der Film rund um Andy und „Chucky“ ein…

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1988 erschien „Chucky – die Mörerpuppe“ (Originaltitel: „Child’s Play“) erstmals auf den Leinwänden. Das Drehbuch zur mordlustigen Puppe stammt von Don Mancini, John Lafia und Tom Holland, der auch gleich die Regie zum 83-minütigen Horrorfilm übernahm. 1990 war der Streifen sogar für den Saturn-Award als „bester Horrorfilm“ und „bestes Drehbuch“ nominiert. Auch die Darsteller durften sich freuen: Alex Vincent alias „Andy“ war für die Auszeichnung „beste Leistung eines Jungschauspielers“ nominiert, Catherine Hicks durfte als Andy’s Mutter sogar den Preis als „Beste Darstellerin“ mitnachhause nehmen. Mittlerweile gibt es bereits fünf Fortsetzung rund um die Mörderpuppe. Die letzte davon erschien im Vorjahr unter dem Titel „Curse of Chucky“ und schließt bei den ersten drei Teilen an. Auch ein Videospiel war geplant, wurde jedoch nie umgesetzt.

Für die Filmmusik war Joe Renzetti zuständig. Renzetti wurde schon 1979 mit dem Oscar für die Musik des Films „Die Buddy Holly Story“ ausgezeichnet, obwohl es erst sein erster Auftrag als Filmkomponist war. Neben „Chucky – die Mörderpuppe“ hat er auch die Songs für „Poltergeist III – Die dunkle Seite des Bösen“ und „Visionen des Schreckens“ arrangiert.

Doch nicht nur der Plot, die Charaktere und die Musik des Horrorklassikers sind stimmig. Auch in Sachen Werbung ließ man sich nicht lumpen. Stell dir doch mal folgendes Szenario vor:
Die Uni ist vorüber, du kannst endlich nachhause. Es ist schon spät, der Tag war total anstrengend und du freust dich nur mehr auf dein Bett. Du wartest wie gewohnt bei deiner Haltestelle auf den Bus, der wiedermal Verspätung hat. Dir fällt ein Werbeplakat an der Haltestelle auf, dass du aber nur kurz Beachtung schenkst. Du siehst gelangweilt auf die Uhr, als plötzlich…

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