Seit 2012 verstreuen Witchrider Wüstensand in Österreich, so trocken, dass der zugehörige Biergenuss beinahe obligatorisch wird. Einflüsse aus Stoner und Alternative Rock prägen die Musik der Grazer. Mit einem Hauch Occult Rock werden ihre kompositorischen Köstlichkeiten garniert. Zu sehr will man sich jedoch auch gar nicht festlegen – klar welche Band will das schon im 21. Jahrhundert. Das sie das auch gar nicht müssen beweist das Wohlwollen – eher Begeisterung – mit dem ihre Hörerschaft ihr Debütalbum „Unmountable Stairs“ aufgenommen hat. Erschienen ist der Erstling bei Fuzzorama Records, dem Label der Truckfighters. Denn nicht nur Witchrider sind große Ruckfighters Fans, wie das Leben so spielt sind auch Truckfighters große Witchrider Fans. Und so kam es wie es kommen musste. Neben einer gemeinsamen Tour mit Truckfighters konnte man auch eine gemeinsame Splitsingle mit den Schweden auf der bandeigenen To Do Liste abhacken.
Wer „Unmountable Stairs“ zum ersten Mal hört, der fühlt sich unweigerlich an Josh Homme und die Queens of the Stone Age erinnert. Ihre Musik wirkt vertraut und zugänglich, aber zugleich auch geheimnisvoll und bietet dem Hörer eine gewisse Herausforderung, die dieser einfach annehmen muss.
Das nächste Album befindet sich bislang in der Ideenfindungsphase, aber es wird kommen.