Die 2013 gegründete Band ‚Brave Black Sea‘ garantieren viel Wüstensand und schwergewichtige Riffs! Am 7. Juli mit ‚Circle Creek‘ im P.P.C zu sehen!

In der eingeschweißten Stoner-Rock-Szene sind musikalische Kollaborationen untereinander gang und gäbe. Projekt nach Projekt wird aus der Taufe gehoben – wahrscheinlich in irgendeiner versifften Bar irgendwo im nirgendwo im Palm Desert, Kalifornien – und einzelne Protagonisten wechseln zeitweise die Bands wie manch anderer seine Unterwäsche. Eine große Familie halt, in der die Kult-Band Kyuss den Übervater darstellt. Eingefleischte Fans der schwergewichtigen Stoner-Rock-Musik nehmen alle kreativen musikalischen Ergüsse – von welcher Konstellationen nun auch immer – dankend entgegen, sei es Mondo Generator, Queens of the Stone Age, Eagles of Death Metal, Slo Burn, Hermano, Fu Manchu oder Visto Chino. Die jüngste Kopfgeburt: Brave Black Sea, eine neue Band, die sich aus ehemaligen Mitgliedern der Band Kyuss, Queens of the Stone Age und Slo Burn rekrutiert. Und die am 7. Juli zusammen mit den heimischen Hard-Rockern von Circle Creek im P.P.C. einen Sandsturm in Graz lostreten wird!

2013 wurde also das ‚mutige schwarze Meer‘ gegründet. Die Einflüsse sind unverkennbar – na no na net – die gegenseitigen musikalischen Beflügelungen, die konstituierend für den trockenen Stoner-Rock von Brave Black Sea sind: Heavy Gitarren-Riffs irgendwo in unterirdischen C-Drop-Tuning-Bereich, polterndes Schlagwerk und eine Kreisch-Stimme von Damon Garrison, die sich stark an John Garcias Vocals (Kyuss, Slo Burn, Hermano) orientiert. Wenig verwunderlich, zumal David Garrison gemeinsam mit Gitarrist Chris Hale und Drummer Alfredo Hernández mit der Galionsfigur des Desert-Rock, John Garcia, gemeinsam in der Kyuss-Nachfolgerband Slo Burn kollaborierten. Vor allem Alfredo Hernández scheint das Salz in jeder Suppe zu sein, denn nicht nur bei Slo Burn hatte der Vollblut-Stoner-Rocker seine Finger im Spiel, sondern auch in dem 1995 erschienen Kult-Album …And the Circus Leaves Town von Kyuss, in dem Debut-Album der legendären Queens of the Stone Age, sowie bei Brant Bjork und Mondo Generator, der Band des Schockrockers Nick Oliveri, welcher wiederum die Bass-Saiten für das bahnbrechende Album Songs for the Deaf von Queens of the Stone Age schwingen ließ. Wie gesagt, es wirkt wie ein riesiges kollektives Unternehmen, eine große Familie eben, wo jeder irgendwo ein Wörtchen mitredet.

Brave Black Sea ist eine neue Formation, die sich vollends dem gediegenen Wüstenrock verschrieben hat. Songs wie Running Away, Silence is Golden oder Five Visitors untermauern ihr musikalische Qualität, man merkt eben, dass die Stoner-Kollegen musikalisch aus demselben Holz geschnitzt sind und sich gegenseitig mit ihren Skills bereichern. Eigentlich scheint es egal zu sein, wer mit wem aus der Stoner-Family turtelt, die Outputs sind immer grandios und die ‚inzestuösen‘ Projekte äußerst fruchtbar!

Zur Erinnerung: Am 7. Juli geigt Brave Black Sea gemeinsam mit den Local-Heroes Circle Creek im P.P.C. auf, eine Band, über die auch schon ausführlich und äußerst positiv berichtet wurde, und zwar hier! Für Stoner-Rock-Liebhaber ein Must-See, so viel steht fest!

Weitere Infos wie immer auf www.music-news.at!

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