Nach ihrem Debütalbum „Moonburnt“ ist dieses Jahr ihr zweites Album geplant und es verspricht, bunt zu werden.

Ebony Archways sind schon etwas länger in der österreichischen MetalSzene unterwegs und haben eine spannende Entwicklung hinter sich. Christian Lechner und Michel Sedaghat haben sich schon in ihrer Jugendzeit im obersteirischen Lienz kennengelernt. „Eine Zeit lang komponierten und musizierten wir zu zweit, bis wir unseren Bassisten Robert Winkler im Jahr 2006 durch eine Internetannonce kennengelernt haben“, verraten Lechner und Sedaghat. Christian Forjan ist ihnen durch seine Tätigkeit bei anderen Bands aufgefallen. Im Jahr 2013 konnten sie ihn schließlich als Schlagzeuger für Ebony Archways gewinnen. „Die Band hat sich daraufhin musikalisch und auch organisatorisch sichtlich verbessert“, ist Lechner überzeugt.
Seit Forjans Eintritt gibt es auch eine Harmonie in der Band, die die Lieder
quasi von selbst entstehen lässt. So vergleichen sie sich mit einem alten Ehepaar, da es nicht vieler Worte bedarf, um sich zu verstehen.
Die Songs, die von Sedaghat selbst geschrieben werden, sind auf dem Grundgerüst von Gitarristen Lechner aufgebaut. Dazu kommen Gesangs- und Basslinie sowie Rhythmus von den anderen Mitgliedern und so spielt bei der Songentstehung jeder seine eigene wichtige Rolle. Wenn sich nach einigen Proben dann auch wirklich jeder Einzelne mit dem Song identifizieren kann und die Gesamtheit von Ebony Archways repräsentiert wird, geben sich die Bandmitglieder zufrieden. „Ich muss oft staunen, was durch die Ideen von vier sehr verschiedenen Musikerpersönlichkeiten durch eine nie ausgesprochene Aufgabenteilung, meist ohne viel diskutieren zu müssen, zustande kommt“, erklärt Winkler.
Mit September 2016 starten Ebony Archways die Aufnahmen zu ihrem zweiten Album. Forjan verspricht: „Wir werden sicher wieder alles tun, um ein großartiges Gesamtkunstwerk präsentieren zu können.“ Es soll frischer und komplexer als ihr Debütalbum werden und auch traditionell melodiös. In den neun bis zehn Songs soll man versinken können und statt schwarz und weiß wird es dieses Mal bunter. Thematisch beschäftigte sich das Debütalbum „Moonburnt“ hauptsächlich mit den Abgründen der menschlichen Existenz und Psyche. Die Songs des neuen Albums sollen hingegen als persönlicher Spiegel einer zum Teil sehr kranken Gesellschaft dienen. Seit Jänner touren Ebony Archways mit ihrem Debütalbum durch Österreich, das Kaltenbach Festival im August gilt als ihr persönliches Highlight. Wir dürfen gespannt sein, wie bunt es mit den Grazer Metalmusikern weitergehen wird.

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