Black Inhale sind zurück und machen ihrem Leitspruch „Nothing but pure Metal“ wieder mal alle Ehre. Wissenswertes über das neue Album, die musikalische Entwicklung und was man sich in Zukunft von den vier Herren erwarten darf, erfahrt ihr hier.

Seit einigen Wochen ist es offiziell: Die Zillingtaler Thrash-/Groove Metaller Black Inhale sind wieder back im Business. Anfang Mai feierten sie in der Szene Wien die Releaseshow ihres neuen Longplayers „A Doctrine Of Vulture“ und somit ihr endgültiges Comeback. Damit wurde ganz offiziell eine neue Ära eingeläutet, denn Black Inhale haben in naher Zukunft einiges vor.

Black Inhale – Nothing but pure Metal

Nachdem es schon länger in der Luft lag, stand es 2009 ganz offiziell fest: Raffael Trimmal (Gitarre und Vocals), David Gludovatz (Gitarre), Markus Ziegler (Bass) und Boris Balogh (Schlagzeug) gründen eine Band – die Geburtsstunde von Black Inhale. Doch was kann man sich unter diesem Bandnamen eigentlich vorstellen? „Der Name ‚Black Inhale‘ soll unsere Verbindung zum Metal, unsere große gemeinsame Leidenschaft zum Ausdruck bringen. ‚Black‘ steht dabei für Metal und ‚Inhale‘ für dessen intensives Erleben“, erläutert Frontmann Raffael Trimmal.

Noch im Jahr ihrer Gründung wurde die erste EP namens „Inner Pain“ eingespielt und veröffentlicht und ließ die heimische Hard’n’Heavy-Szene aufhorchen, 2011 folgte dann das Full-Length-Debüt „Rule Of Force“, das bis über die Landesgrenzen hinaus Gehör fand und sehr gute Kritiken bekam. Ihr Status als eine der erfolgreichsten und beliebtesten Bands der österreichischen Metal-Szene flog ihnen allerdings nicht nur so zu, sondern wurde sich durch unermüdlichen Einsatz auf Bühnen jeglicher Art im In- und Ausland Stück für Stück verdient. Black Inhale bezeichnen sich selbst als ausgesprochene Live-Band und absolvierten bereits eine Vielzahl von Auftritten, vom kleinsten Club bis zum größten Festival – national wie international -, womit sich Bekanntheitsgrad und eine treue Fanbase stetig vergrößerten.

Back to business

Nach einer selbst auferlegten längeren Pause meldeten sich Black Inhale kürzlich lautstark mit ihrem dritten Streich „A Doctrine Of Vultures“ wieder zurück und das kann sich nicht nur hören lassen: Produziert wurde das Album vom heimischen Soundguru Norbert Leitner, klangtechnisch veredelt beim Mastering in Schweden von Jens Bogren (Opeth, Kreator, Amon Amarth) und das Artwork stammt aus der Feder von Seth Siro Anton (Arch Enemy, Soilwork, Heaven Shall Burn). Man merkt, Black Inhale haben diesmal nur die ganz großen Könner an ihr neuestes Baby gelassen und damit einen weiteren Schritt zur Internationalität hin gemacht.

Die musikalische Entwicklung, die für die Band als Künstler unerlässlich ist, macht sich in „A Doctrine Of Vultures“ deutlich bemerkbar. „Die Thematik des Albums ist eine gänzlich andere. Die Lyrics sind uns todernst, an der Songstruktur haben wir enorm viel gebastelt. Wir haben diesmal besonders darauf geachtet, jedem Song seinen individuellen Drive und Spannungsbogen zu verpassen. Jeder Song sollte für sich sprechen und sich dennoch ins Gesamtkonzept eingliedern“, erzählt Raffael Trimmal. „Die Texte schreibe ich (Raffael Trimmal, Anm. d. Red.), da geht es im Prinzip stets darum, was mich momentan beschäftigt. Das neue Albums „A Doctrine Of Vultures“ – übersetzt: „Die Lehre der Aasgeier“ – beschreibt Menschen, Gruppen oder Religionen, die ihre Machtposition ausnutzen, um von denjenigen zu zehren, die am Boden liegen, eigentlich Hilfe bedürfen.“

Mit der neuen Platten gehen auch einige Zukunftspläne einher. So will man die Band Stück für Stück interessanter für Publikum machen und dabei jeden Schritt voll und – Stichwort Entwicklung/Entfaltung, die nicht nur musikalisch gilt – ganz auskosten, daraus lernen und aus jeder Phase etwas Positives mitnehmen.

Black Inhale live

Natürlich wollen Black Inhale ihr neues Werk auch unter die Leute bringen, die ersten Live-Termine wurden auch schon absolviert. Nach der Release-Show von „A Doctrine Of Vultures“ Anfang Mai in der Szene Wien und dem Archetype Festival in Südtirol ist der nächste Live-Stopp von Black Inhale nicht mehr fern. Schon am kommenden Samstag wird die Bühne erneut zum Beben gebracht, diesmal ist es am Nova Rock Festival im burgenländischen Nickelsdorf soweit. Nächster Halt Wacken und Download Festival? Black Inhale würden das nur begrüßen. „Wir sind riesen Musikfans und erfreuen uns täglich an der Vielfalt an Metalbands. Demanch reicht der Wunsch, sich die Bühne zu teilen, von nationalen Bands wie Boon, The Sorrow, Eneera, Dhark uvm. bis zu unseren internationalen Vorbildern, die wir seit Langem verfolgen (Testament, Slayer, Sepultura, Annihilator, Machine Head, Trivium usw.). Wir brennen derzeit auf die Bühne wie nie zuvor und freuen uns über jede Band, mit der wir einen lässigen Konzertabend erleben dürfen.“

„Wir brennen derzeit auf die Bühne
wie nie zuvor.“

Neugierig geworden? Dann nichts wie hin zum nächsten Konzert, über die Auftritte informieren Black Inhale unter anderem auf ihrer Facebook-Seite. Was euch erwartet? Harte Riffs, exzellente Vocals, jede Menge Mosh-Action und ein Nackenbrecher, der den nächsten jagt. Denn am Ende des Tages stehen Black Inhale, und damit schließt sich der Kreis, für eines: Nothing but pure Metal.

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