Blank Manuskript, eine Artrock Band aus Salzburg, traf sich mit PARADOX radio und sprach über den Willen leere Seiten mit schöner Musik zu füllen, ihr neues Album und darüber die Weltherrschaft an sich zu reißen. – Das gesamte Interview gibt es im Jänner auf PARADOX radio zu hören.

Die Geburtsstunde von Blank Manuskript war im Jahr 2008 an keinem geringerem Ort als im Keller des Mozarteums in Salzburg. Dort begannen die drei Gründungsmitglieder Dominik Wallner, Alfons Wohlmuth und Christian Breckner auch an ihrem ersten Album „Tales from an Island – Impressions from Rapa Nui“ zu arbeiten.
„Manuscript Paper“ stand auf den anfangs noch leeren Notenblättern. Sie setzten es sich als Ziel, die leeren Seiten mit schöner Musik zu füllen, wodurch ihr Name entstand: Blank Manuskript.

Artrock mit Einflüssen von King Crimson und Pink Floyd

Blank Manuskript in eine Schublade zu stecken ist schwer bis unmöglich, jedoch ordnen sie sich selbst am ehesten dem Artrock zu. Ihre Musik erinnert an eine Kombination aus Pink Floyd und King Crimson. Sie vertonen außermusikalische Sachen und legen darauf Wert, dass es keine Limitierungen bei ihrer Musik gibt.

„Wir bedienen uns praktisch bei jedem Musikstil, der nötig ist, um die jeweilige Sache zu vertonen.“

Blank Manuskript live erleben

Im Laufe der Zeit gab es einige Wechsel in der Besetzung, Dominik Wallner und Alfons Wohlmuth sind jedoch noch immer der Kern des Musikprojekts.
In ihrer Heimatstadt Salzburg bespielt Blank Manuskript alles, was nur bespielt werden kann und vor allem will. Bei diesen Konzerten arbeiten sie mit vielen Gastmusikern zusammen.
Derzeit gibt es eine Stammbesetzung aus fünf Personen mit der sie touren: Dominik am Keyboard, Alfons am Bass, Simon an der Gitarre, Jakob am Schlagzeug und Jakob am Saxophon beziehungsweise teilweise auch an der Gitarre. In dieser Konstellation haben Blank Manuskript gerade eine Europa-Tour hinter sich gebracht.

„Also, viele Tourgeschichten können wir einfach nicht erzählen. Da geht es natürlich schon ordentlich zu.“

In den letzten Jahren spielten sie auf vielen größeren Festivals, wie etwa auf dem BalticProg-Festival in Litauen, dem Out in the Gurin in der Schweiz oder auch dem Spirit of Woodstock in Italien. Dieses Jahr waren sie schon in Bosnien, Serbien, Ungarn, Italien, Deutschland und Holland unterwegs.
Nächstes Jahr reisen sie ins Mutterland des Artrocks: England. Dort werden sie zehn Tage verbringen.

Jedes Album nimmt den Hörer auf eine Reise mit

Selbst die Alben von Blank Manuskript sind nicht einfach nur eine Ansammlung an verschiedenen Songs, nein, jedes ihrer Alben ist ein Konzeptalbum und erzählt seine ganz eigene Geschichte.
Ihr erstes Album „Tales from an Island – Impressions from Rapa Nui“ wurde 2009 veröffentlicht und im Konzertsaal der Dommusik Salzburg mit Hilfe vieler Gastmusiker präsentiert.
Das 2015 entstandene Album „The Waiting Soldier“, welches die Frage des Menschen als soziales Wesen und die Suche nach einem Platz in der Gesellschaft thematisiert, wurde in Pula in Kroatien aufgenommen und entwickelt. Für einige Songs hat Blank Manuskript sogar einen Opernsänger engagiert. Außerdem sang bei „Kites to Sky“ die elfjährige Schwester eines Bandmitgliedes, um das Kindliche und die Naivität des Liedes so natürlich wie möglich klingen zu lassen. Das letztes große Projekt von Blank Manuskript war es, genau dieses Album live auf die Bühne zu bringen: Das Ganze wurde in der ARGEkultur in Salzburg mit vielen Gastmusikern und auch Schauspielern präsentiert.

Nach Kroatien ging es nach Tschechien

Wie es bei der Entstehung eines Albums von Blank Manuskript so üblich ist, ziehen sich alle Bandmitglieder für eine Zeit aus ihrem normalen Umfeld zurück: Nachdem sie das letzte Mal in Kroatien waren, zog es die Band für das neue Konzeptalbum nach Tschechien auf einen verlassenen Bauernhof, wo sie sich für eine Woche einquartierten.
In dieser Woche in Tschechien wurde so viel wie möglich aufgenommen, jedoch mussten einige Sachen im Nachhinein aufgenommen werden, vor allem Gesangparts oder auch, wenn neue Instrumente ins Spiel kamen, die auf der Reise nicht mitgeführt wurden. Blank Manuskript nehmen ihre Alben selbst auf und sind an kein Studio gebunden. Sie sind der Meinung, dass eine Studioatmosphäre leider oft nicht die Vertrautheit zulässt, die man gerne hätte. Man würde als Musiker viel mehr dadurch gewinnen, wenn man das Feeling mit auf die Aufnahme bekommt, als wenn man in einem komplett sterilen Raum aufnimmt.
Das neue Album wird kommenden Dezember in der ARGEkultur in Salzburg präsentiert.

Blank Manuskript Hören und Sehen

Das komplette Interview mit Blank Manuskript könnt ihr euch hier anhören:

Im Mai 2015 spielten Blank Manuskript ihr Konzeptalbum „The Waiting Soldier“ live in voller Länge in der ARGEkultur in Salzburg. Anfang 2016 veröffentlichte die Band ein Video, das den kompletten Auftritt für die Nachwelt festhält:

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