CYNIC CIRCUS – Endlich wieder einmal eine Band, die ein stimmiges Konzept hat, denn Rock`n`Roll war, ist und wird immer ein großer Zirkus bleiben.

Meine Damen und Herren, ein neuer Zirkus ist in der Stadt!
Und dieser Zirkus bietet weder wilde Tiere noch Hochseilakrobaten, nein, es werden ein Haufen durchgeknallter Clowns und jede Menge „Alternative Metal“ geboten – Manege frei für CYNIC CIRCUS!

Die Grazer/Deutschlandsberger Band CYNIC CIRCUS besteht genau seit dem 1. April 2013, ist aber alles andere als ein Aprilscherz; wenn man sich die Liste der Bands ansieht, in denen die einzelnen Mitglieder spielten und spielen, wird dem Kenner der steirischen Metalszene recht schnell klar sein, dass hier keine Anfänger am Werk sind. Doch wie klingt es, wenn sich fünf Männer und eine Frau (+ ein Stageclown) aus solch unterschiedlichen Bands wie The Stout, Bloodfeast, Dropcity, Del Loco, Drawzznikk und The Everblacks zusammentun?

Eingängige Melodien treffen auf kräftige Metalriffs, Männerstimme trifft auf Female Vocals

Die Eigendefinition „Alternative Metal“ trifft’s wohl schon ganz gut, denn in diese große Schublade passt ja ohnehin sehr viel rein. Bei CYNIC CIRCUS treffen eingängige Melodien auf kräftige (Death)Metal-Riffs, Shouts auf cleanen Gesang und Female Vocals, die streckenweise an Within Temptation oder Leaves‘ Eyes erinnern und auch damit locker mithalten können.
Textlich werden von Geschichten aus dem täglichen Leben geschrieben, doch wäre der CYNIC CIRCUS eben nur ein Zirkus, wenn sich hier nicht auch jede Menge Zynismus, schwarzer Humor und das eine oder andere Augenzwinkern darin verstecken würden.
Die beiden bislang veröffentlichen Tracks bewegen sich im Midtempo-Bereich, zwischendurch darf’s auch mal Halftime inklusive fettem Doublebass-Einsatz sein. Es bleibt immer schön groovig, zusammengehalten wird das Ganze durch den sehr guten Gesang von Cat und Andy. Die Herren an den 5 bzw. 6 Saiten wissen ganz genau, was sie da tun, setzen Akzente, müssen sich aber nicht ständig in den Vordergrund drängen. Beide Songs sind sauber produziert, der Sound kommt druckvoll und differenziert aus den Boxen.


Die Band hat bis jetzt zwei Tracks aufgenommen („Bad Joke“ und „Stay away“) und hierzu in Eigenregie 2 Videos produziert und auf Youtube veröffentlicht. Laut Gitarristen Wolf von Landschberg wird sich die Band Anfang 2015 wieder ins „Bazn Sound and Records“-Studio begeben, um weitere Tracks aufzunehmen. Diesmal hoffentlich genug, um diese dann auf Tonträger zu veröffentlichen, denn die beiden bisher veröffentlichten Tracks machen definitiv Lust auf mehr!

Ein Abend im Zirkus – kein Konzert, ein Spektakel!

Cynic_Circus_liveLive bekommt man, wie könnte es in einem Zirkus auch anders sein, einiges geboten, live offenbart sich auch so richtig, was CYNIC CIRCUS ausmacht: Hier wird die Bühne zur Manege, hier gibt’s Clownkostüme, hier fliegen die Luftballons, wenn es die Bühne und die Feuerwehr erlauben, wird auch einmal Feuer gespuckt, hier springen die Clowns, hier regiert der Zirkusdirektor. Und, dass CYNIC CIRCUS bei Ihren Konzerten immer für die Clowndoctors sammeln, macht Sinn und gibt noch einmal Pluspunkte für die Band.
Wolf: „Mittlerweile ist schon ein nettes Sümmchen in der Box und zum Jahresende werden wir natürlich bekannt geben, wie viel nun wirklich zusammen gekommen ist.“
Man darf gespannt sein!

Wie geht’s weiter bei CYNIC CIRCUS? Welche Ziele verfolgt die Band? Etwa die Weltherrschaft?
Wolf von Landschberg: „Clowns regieren ja ohnehin schon die Welt!“
Recht hat er!

Endlich wieder einmal eine Band, die ein stimmiges Konzept hat, das die Band auch visuell und showtechnisch umsetzt. Denn Rock`n`Roll war, ist und wird immer ein großer Zirkus bleiben.
Dass CYNIC CIRCUS sich aber nicht auf ihr Image verlassen, sondern richtig gute Musik machen, merkt man spätestens, wenn man einfach die Augen schließt und die Musik auf sich wirken lässt.

Wenn der CYNIC CIRCUS also demnächst in Eure Stadt kommt, dann gibt’s keine Ausreden mehr…. KOMMEN SIE, KOMMEN SIE…..

Foto: Cynic Circus Facebookpage

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