Die Thrash/Deathmetaler von DARKFALL feiern bald den Runden!

Wenn eine Thrash/Deathmetal Band es schafft, auf zwei Jahrzente des Muskschaffens zurückblicken zu können, dann muss man ihr hierfür schon Tribut zollen, kommt diese Band dazu noch aus Österreich, dann ist das auf alle Fälle eine ausführliche Vorstellung Wert.

Ladys and Gentlemen: DARKFALL

DARKFALL ist eine Thrash/Deathmetal Band aus Graz und ist seit 1995 sehr erfolgreich unterwegs. Kaum eine Bühne in Österreich und ganz Europa, die noch nicht von der Band in Schutt und Asche gelegt wurde, kaum ein Metalfestival, auf dessen Billing DARKFALL noch nicht stand. Man darf DARKFALL ohne Zweifel als Szeneurgesteine und Überlebenskünstler bezeichnen.

Die Band ist sich in den (bald) 20 Jahren stets selbst treu geblieben, hat wie jede Band Höhen und Tiefen durchlaufen (und diese zum Glück auch überstanden). Die treibende Kraft hinter DARKFALL war und ist seit Anbeginn (mit einer ganz kurzen Auszeit) Sänger und Mastermind Thomas „Spiwi“ Spiwak. Laufende LineUp-Wechsel (alleine sämtliche Ex-Mitglieder von DARFALL wären fast genug Publikum für ein kleines Jugendzentrum!) und der damit verbundene Zeitaufwand lassen ihn nicht davor zurückschrecken, seit 1995 „sein Baby“ DARKFALL am Leben zu erhalten.

Doch schön der Reihe nach:

Gegründet wurde DARKFALL 1995, nach den üblichen, ersten Versuchen an Coverversionen und den ersten Gigs (und LineUp-Wechsel) wurdeDarkfall_WinterL 1998 das erste Demo „Winter Leaves“ aufgenommen und veröffentlicht. Von den positiven Resonanzen angespornt, enterten DARKFALL kurz darauf, 1999, wieder das Studio um das zweite Demo „Dimensions Beyond“ zu produzieren und Österreichgigs, zusammen mit CRAK UP und SKULLCRUSHER, zu spielen. Die ersten größeren Konzerte ließen nicht lange auf sich warten, im Jahr 2000 spielte DARKFALL u.a. Supportshows für HAGGARD, DARKSIDE oder ASTAROTH.
2001 wurde „Firebreed“ veröffentlicht, das nicht nur von den Fans, sondern auch von der Presse frenetisch abgefeiert wurde. Trotz der positiven Resonanzen und der Hoffnung auf den nächsten Schritt, sah sich die Band erneut mit Problemen im LineUp konfrontiert. Doch DARKFALL wären eben nicht DARKFALL, wenn die Band nicht in kurzer Zeit erneut eine stabile Mannschaft am Start gehabt hätte, um ihrem Ruf als Livekracher der ersten Güte alle Ehre zu machen (2004 ua. Support Shows für DISMEMBER, DISSECTION, BEHEMOTH, CROWBAR, IN BATTLE oder auch DESASTER).

Diesmal dauerte es bis 2006, ehe DARKFALL mit „Phoenix Rising“ ihr neues Werk veröffentlichten. Es folgen wieder unzählige Konzerte und Festivals mit nationalen und internationalen Größen quer durch ganz Europa.

2008 veröffentlichen DARKFALL in Eigenregie das üppige Boxset „Through Fiery Times And Beyond“, das neben neuen Songs auch ein Live Konzert vom legendären KALTENBACH OPEN AIR beinhaltet. Es folgen…richtig!.. zahlreiche Konzerte und der schon fast obligatorische LineUp-Wechsel.

Es dauert wiederrum 5 Jahre, bis DARKFALL neues Material auf den Markt bringen. Mit „Road To Redemption“ feiert die Band ihr Labeldebut bei Noisehead Records.


So wie es aussieht (und wie es der Band zu wünsche ist) haben DARKFALL nun eine beständige Besetzung gefunden, sodaß 2015, dem Jahr des 20 jährigen Bestehens der Band, sowohl ein neues Album und auch diverse Konzerte und Festivals am Kalender stehen.

DARKFALL ist sicherlich eine der großen österreichischen Bands im „Underground“, obwohl sich für Mastermind „Spiwi“ (der „nebenbei“ auch einer der Veranstalter des KALTENBACH OPEN AIRs ist) die Frage ob Underground oder nicht in der Form gar nicht stellt:

DARKFALL Mastermind Thomas Spiwak „Für mich stellt sich eher die Frage was „Underground“ wirklich bedeutet. Wer oder was definiert „Underground“ und bestimmt was „Underground“ ist oder auch nicht? Der Begriff „Underground“ wirft viele Fragen auf, doch wer kann sie alle beantworten? Ich für meinen Teil mache mir über diese ganzen Begriffszugehörigkeiten eigentlich keine Gedanken mehr, dafür habe ich schon zu viel gesehen oder zu oft hinter die Kulissen blicken dürfen. Manches hätte ich mir dabei gerne erspart, aber vieles hat mir auch dabei geholfen, meine eigene Meinung zu diesem Thema zu bilden. Aber dies ist eine andere Geschichte. In Bezug auf DARKFALL versuche ich einfach meine Art von Metal umzusetzen und meinen musikalischen Vorstellungen treu zu bleiben. Mal schauen was sonst noch so alles auf uns zukommt.“

Dann wünsche ich DARKFALL, dass da noch einiges auf sie zukommt, sie haben es sich verdient!
Also: HORNS UP für DARKFALL!

Fotocredits: www.darkfall.at

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