Über Einflüsse der Band, die Namensänderung, das Klischee das Metalheads die nettesten Menschen sind, dem Wacken Open Air und das neue Album, das 2016 kommen wird.

Ich habe mir von Mani, dem Drummer von Deathstorm, einige Informationen über seine Band geholt. Das kam dabei heraus:

DEATHSTORM AUS DER STEIERMARK

Aus dem beschaulichen Stainz im Bezirk Deutschlandsberg in der Steiermark kommt die Death/Thrash Metal Band „Deathstorm“. Doch diese Beschaulichkeit ging den drei Jungs aus Stainz mit gleichem Musikdenken enorm auf die Nerven und so beschlossen sie der Metalcore Szene zu zeigen, wo der Bartl den Most herholt. So wurde 2008 Damage gegründet. In der Urbesetzung der Band stand Mac am Bass und war für die Vocals zuständig, Mani saß an den Drums und Ferl an der Lead Guitar. Seit 2013 ist auch Steindl an der Rhythm-Guitar mit von der Partie.

Deathstorm’s Einflüsse

Sadus, Morbid Saint und Sodom gepaart mit der Technik der späten 1980er Death/Thrash Metal Bands im Stile von Kreator und Coroner zählen laut der „I HATE Records“ Homepage zu den Einflüssen der Gruppe. Mani fügt jedoch hinzu, dass es keine direkten Einflüsse gibt, auch wenn sie immer wieder mit den Bands aus dieser Zeit verglichen werden.
Und weiters: Sie leben, hören und verkörpern diese Musikrichtung, mit dem Nachsatz, wer Vergleiche stellen will, soll Vergleiche stellen.

Die Namensänderung

Von 2008 bis 2010 nannten sie sich Damage, als die Band jedoch die Chance bekam, bei I HATE Records aus Schweden zu unterschreiben, musste ein neuer Name gefunden werden. Und dieser war Deathstorm.

Hier ein kleiner Überblick, der von der ersten Demo bis zu ihren bisherigen Festivalauftritten reicht:

Releases

2008 als Damage „Time to Attack“, erste Demo.
Auf I HATE Records ist 2011 die EP „Storming with Menace“ und 2013 der erste Longplayer „As Death awakes“ erschienen.
Auf Dying Victims Productions wurde 2015 die EP „The Gallows“ released.

Im Moment sind die vier Jungs gerade im Studio. 2016 wird das neue Album auf I HATE Records erscheinen und laut Mani wird es an „The Gallows“ anschließen.
O-Ton: Vielleicht nicht genauso schlecht aber besser.

Festivals und Konzerte

Dark Side Festival, Polen, 2011
Chaos Ritval Festival, Schweiz, 2013
Old Grave Festival, Rumänien, 2014
Als Support für Pungent Stench, Explosiv Graz, 2014

Zum Old Grave Festival möchte Mani noch erwähnen, dass sie als Support für Desaster (Top Leute und Top Musik) ein wirklich tolles Konzert gespielt haben.

Nachdem ich schon einen Metalhead an der Angel hatte, wollte ich die Chance nutzen und dem Mani zwei Fragen stellen die mich immer schon persönlich interessierten:
Sind Metalheads wirklich die nettesten Menschen oder ist das ein hartnäckiges Klischee ?
Ist das Wacken Open Air für Deathstorm erstrebenswert?

Dass Metalheads die nettesten Menschen sind, hält Mani für ein Klischee. „Denn es gibt genug Idioten, die denken, dass sie durch Musik bessere Menschen sind als andere“, fügt er hinzu. Für ihn haben diese Leute keine Ahnung vom wirklichen Musikgeschehen. Und weiters: „Es gibt auf der Welt so viele „nette“ wie nicht so „nette“ Leute, die einem selbst als komplettes Gegenteil erscheinen.“
Zum Wacken Open Air meint Mani, „wenn du dort spielst bist du groß, hast du es geschafft und alles erreicht. Das ist Blödsinn.“

Conclusio

Deathstorm kann man wirklich nicht einordnen. Man erkennt einiges von späten 1980er Death/Thrash Metal Bands aber diese mischt Deathstorm gekonnt zusammen und haben somit ihren eigenen Stil kreiert. Die Drums sind unglaublich präzise geworden, der Bass rollt und die Riffs sind auch nicht von schlechten Eltern.
Man darf auf das neue Album schon sehr gespannt sein.

Anspieltipps

„Massgrave“, „Demonic Possession“, „Prepare for the Slaughter“, „Nebelhexe“.

Das nächste Konzert steht am 28. August 2015 im Kulturkeller Gleisdorf als Support von Disbelief an, Beginn ist um 19:00 Uhr.

I don´t dance. I Headbang.

Fotocredit: Hansjörg Krasser

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