Die vier Grazer Jungs von Stereo Season reden nicht lange drum herum – sie machen Rock!

In Zeiten in denen es so viel Musikgenres gibt wie Bands auf dem Markt, ist es eine Seltenheit geworden, dass eine Band von sich behauptet sie machen Rock. Kein Indie/Post-Grunge/Crossover/Alternativ-Rock, sondern ROCK.
Musik, in der die Wurzeln noch klar erkennbar sind, die deren Entstehen geprägt haben.
Cream, Led Zeppelin und die Rolling Stones haben Little Richard, die Beatles und Elvis dem revolutionären Geist der 60er ausgesetzt und eines der – heute – einflussreichsten Musikgenres erschaffen.

Berndie von Stereo Season hat uns, auf die Frage wo sie denn musikalisch einzuordnen sind, mit einem einfachen und klaren „Rockmusik“ beantwortet.

Eine klare Ansage, aber eine interessante Antwort, denn man hat fast das Gefühl, andere Bands verspüren die Notwendigkeit, sich dadurch von der Masse abzuheben, indem Subgenres von Subgenres postuliert werden. Aus dem Genre wird ein bandeigenes Merkmal … und sein eigenes Genre zu erfinden, macht es natürlich auch leichter die erfolgreichste Band dort zu sein. Doch wenn man sich dann eines Genres wie Rockmusik so bewusst ist, lässt das natürlich auch viel Spiel- und Freiräume um sich auszutoben.

Escape from a Dream

Schon auf dem ersten Album der vier Grazer „Escape from a dream“ das 2011 erschien, wurde dieser Spielraum auch genutzt.
Das Album klingt mit dem erdigen Sound, teils sehr Metal-lastigen Gitarren und rauchigen Vocals vertraut nach Rock-Geschichte – bewahrt sich aber dabei, für ein Debüt-Album überraschend viel, Eigenständigkeit. So lässt die Nummer „Head up High“ zum Beispiel, durchaus
Hymnencharakter erkennen, und irgendwie kommt wieder die Erinnerung an Scott Stapp im Holzboot im Video zu „My Sacrifice“ während der (doch schon seit ein paar Jährchen vergangenen) großen Zeit von Creed.
Dazwischen zeigen sie aber auch immer, dass es hier nicht um laute Gitarren und harte Drums geht. In „the Fool“ geht es mit melancholischem Text lange auch ruhiger und nachdenklicher.

Grain

Das wird auf der neuen EP „Grain“ auch deutlich gemacht. Hier finden sich unter den fünf Songs auch der titelgebende Song des Albums und die Nummer „Part of me“ des Quartetts, als Accustic Version. Es muss ja nicht immer alles verstärkt werden um zu wirken, wie es soll.

Von FM4 bis Ö3

Neben den beiden Releases gibt es für Mario (Gesang, Gitarre), Berndie (Gitarre, Bass), Sebastian (Drums) und Börni (Bass, Gitarre) auch einige Erfolge, und wichtige Schritte
für Newcomer zu vermelden. Die Videos zu „Part of me“ und „Carry on“ liefen auf goTV und die Nummer „Falling“ brachte Stereo Season bis zu den Ö3-Hörern und zum Touren nach London.
Festival-Luft konnten die Grazer unter anderem bereits beim FM4 Frequency 2011 schnuppern.
Mit bodenständigem Rock haben sich die vier Jungs bereits in so manches Herz gespielt, und haben durchaus Potenzial ihre Fangemeinde auch international zu vergrößern.

Unter www.facebook.com/stereoseason gibt es aktuelle Konzerttermine zu finden.
Und was Berndie und Sebastian von Stereo Season so unter der Dusche singen erfahrt ihr in unser Interview, das wir mit ihnen am Buena Onda-Festival 2014 führen durften.
Außerdem verlosen wir zwei Stück ihres 2007 erschienenen Debüt-Album „Escape from a dream“.
In diesem Sinne ein gutes altes „Rock on“ und viel Glück beim Mitspielen.

Foto: stereo season

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