Lust auf tolle Musik aus Österreich? Die Newcomer „Home Made“ begeistern mit hörenswerten Klängen aus verschiedenen Genres!

Gibt es in deinem Leben auch bestimmte Dinge, die einfach nur dann gut sind, wenn sie traditionell hergestellt worden sind? Zum Beispiel der sensationelle Apfelkuchen von deiner Oma oder selbst eingekochte Marmelade von deinen Nachbarn? Ganz nach dem Motto „hausgemacht und damit einfach gut!“ begeistern uns allerhand Dinge. Das hat sich wohl auch die Band „Home Made“ gedacht, als es um die Wahl des Bandnamens ging.

Hausgemacht gut

So wie viele der Familienrezepte ein Geheimtipp sind und nur innerhalb der Verwandtschaft weitergegeben werden, so ähnlich verhält es sich mit der Band Home Made. Zumindest noch. Denn die drei Jungs aus Wiener Neustadt wissen, wie tolle Musik und rockige Rhythmen klingen sollen und begeistern seit 2013 ihre Fans. Die Gruppe besteht aus Dominik Frost, der für Gitarre und Stimme zuständig ist, Thomas Klengl am Bass sowie Ronald Worgatsch am Schlagzeug. Kennengelernt haben sich Dominik und Thomas in der Schule, später stieß dann Ronald zu ihnen, sodass das Trio komplett wurde. Die Leidenschaft für Musik hegen aber alle schon viel länger: Dominik war schon von Kindesbeinen an Gitarrenfan und wollte das Instrument unbedingt spielen können, während Ronald eher zufällig zu seinem Schlagzeug kam: Zufällig im Keller gefunden probierte der Österreicher ein paar Beats aus und konnte sich schnell dafür begeistern. Thomas selbst sieht den Anfang seiner Musikkarriere im Beginn seiner „Sucht zu den Red Hot Chilli Peppers“ im Jahr 2004, die ihn dazu brachte, sich selbst den Bass beizubringen. Angefangen haben die drei Musiker zwar in einer gemeinsamen Schulband, diese löste sich dann aber auf, sodass sie vor ca. 1,5 Jahren dann ihre jetzige Band gründeten. Die Künstler sehen sich nicht nur als Kollegen, sondern vor allem als Freunde. Obwohl sie eine Menge Zeit miteinander verbringen, schätzen sie einander und sehen über kleine Macken wie spontane Müdigkeitsanfälle, Unordentlichkeit oder Stressanfälligkeit gerne hinweg.
In welches Genre ihre Musik gehört, wissen sie selbst eigentlich gar nicht so richtig. Sie werden dabei von vielen verschiedenen Richtungen beeinflusst, sehen sich aber eher im Popbereich. Dennoch gehören Acoustic- oder Alternativeelemente ebenso zu ihren Songs wie Rock- oder Funkklänge. Diese unterschiedlichen Zuordnungen stammen wahrscheinlich von den vielen verschiedenen Musikern und Künstlern, die die Band bei ihrer Arbeit beeinflussen. Dazu zählen nicht nur die Ikonen Ray Charles, Elvis Presley oder Tony Bennett, sondern auch Travis Barker oder Robbie Williams. Beeindruckend finden sie an diesen Musikern nicht nur ihre Musik, sondern auch Entertainment und Unterhaltungstalent.

„Besser du machst selbst schlechte Musik, als du verkaufst gute Musik, die gar nicht von dir stammt“

Was sie dagegen gar nicht leiden können, ist kommerziell produzierte Popmusik, die im schlimmsten Fall auch noch fremd produziert worden ist: „Besser du machst selbst schlechte Musik, als du verkaufst gute Musik, die gar nicht von dir stammt“. Daher verwundert es nicht, dass die Musiker für ihre eigenen Vorstellungen und Überzeugungen kämpfen und einstehen. Wie das Ergebnis dieser Einstellung und die bewusste nicht-Einordnung ihrer Musik dann klingen, könnt ihr anhand des eigens produzierten Songs selbst hören:

Und Pläne für die Zukunft?

Zwar werden Home Made kräftig von Familie und Freunden unterstützt – besonders Dominiks Familie misst einiges an Mitgliedern, was zahlreichen Scheidungen zu verdanken ist – dennoch möchten sie auch weiterhin die Bühnen von Österreich erobern. Derzeit arbeiten sie an einem Album, nachdem ihre erste EP erschienen ist und bereiten sich auf zahlreiche Festivalbesuche vor. Ein großes Ziel wie ein Auftritt beim ESC gibt es bisher nicht, stattdessen wollen Home Made ihr Publikum mit der Musik, die sie selbst lieben, erreichen. Das Wichtigste beim Musikmachen ist der Band die Stimmung – egal ob auf einem kleinen Familienkonzert oder einer großen Festivalbühne: „Wenn das Publikum Gas gibt und den Zuschauern unsere Musik taugt, dann taugt’s uns auch!“

Credits:
Photo by Home Made

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