Die fünf Vorarlberger von MIMO wollen einfach anders klingen.

Erst vor kurzem gegründet, haben sie schon Großes vor. Mit ihrem Projekt MIMO wollen sie richtig durchstarten und das nicht nur in Österreich. Doch wer sind MIMO eigentlich?

Die Musik hat es ihnen einfach angetan. Bereits im Alter von drei, vier Jahren sah Andreas, Gitarrist und Sänger von MIMO, Billy Idol auf MTV und schon wollte er Musik machen. Mit Simon, für Schlagzeug und Producing zuständig, ist er zu Schule gegangen und auf musikalischer und menschlicher Ebene haben sie sich sofort verstanden. Patrick, der Bassist, ist dann eher durch Zufall dazu gestoßen und mit Patricks Kollegen Peter als Gitarrist ist die Band seit September 2015 komplett. Ihr Live-Debüt gaben sie dann gleich auf dem Szene Open-Air in Lustenau, auf dem sie mit Acts wie Casper und Bilderbuch spielten. Das war gleich ihr erstes Highlight.

Ihren Sound lassen sie einfach durch verschiedene Einflüsse entstehen. „Ich glaube, wir haben uns nicht bewusst für eine Richtung entschieden. Uns ist es sehr wichtig, dass wir uns nicht beschränken müssen und auch oft ungewöhnliche Sachen ausprobieren“, erzählt uns Simon. So outen sich Andreas und Simon als begeisterte HipHop-Hörer, während sich die anderen Bandmitglieder auch für ganz andere Richtungen interessieren.

MIMO statt Limonade

Hinter dem Bandnamen MIMO steckt übrigens eine lustige und auch rührende Geschichte. Als Simon und Andreas ihren Zivildienst absolvierten, begegneten sie einem geistig behinderten Mann, der statt Limonade immer das Wort Mimo benutzte. „Wir dachten uns, dass es ziemlich cool klingt und nannten uns dann MIMO.“

Mit Indie-Pop Sound und elektronischen Einflüssen wollen sie einfach Spaß haben und ein gutes Gefühl vermitteln. Die Gute-Laune-Songs sollen zum Tanzen anregen. „Das Tollste für uns wäre, wenn wir verschiedenste Menschen aus ihrem oft sehr eintönigen Alltag abholen und ihnen ein paar Minuten Freude bereiten könnten.“

„Verschiedenste Menschen aus ihrem Alltag abholen.“

In ihren Songs werden Themen behandelt, die junge Menschen in ihrem Leben beschäftigen. So geht es um Liebe, Selbstfindung und Versagensängste, aber auch um den Wunsch, aus dieser oft sehr überfordernden Gesellschaft auszubrechen.

Mit ihrer Musik wollen sie zeigen, dass nicht nur in größeren Städten wie Wien oder Berlin, sondern auch in Vorarlberg gute Musik entstehen kann. „Ich glaube, für Vorarlberger-Verhältnisse ist unsere Musik auch recht ungewöhnlich, da wir uns nicht auf typische Elemente beschränken und viel herumprobieren“, erklärt Simon. So freuen sie sich darüber, wenn ihre Musik bei den Leuten gut ankommt, trauen sich aber nicht, ihre Songs selbst zu beurteilen. Ihre erste Single „Run“ kann sich auf jeden Fall hören lassen.

Meistens werden die Songs von Andreas geschrieben, doch hin und wieder entsteht gemütlich bei einem Bier ein gemeinsamer Text. Auch der instrumentale Part eines Songs entsteht oft auf unterschiedliche Weise. Entweder wird gemeinsam gejammt oder jemand kommt schon mit einer Idee in den Proberaum. Simon bereitet öfter komplette Instrumentals vor, doch ausgearbeitet wird dann zu viert.

MIMO sind von ihrem Tun zu 100 Prozent erfüllt und für sie wäre es das Größte, einfach Konzerte zu spielen und neue Leute kennen zu lernen und ihnen ihre Musik näher zu bringen. „Wir wollen nichts unversucht bleiben lassen und werden alles Mögliche in unsere ‚Kunst‘ investieren.“ Daher soll dieses Jahr auch ihre erste EP erscheinen und Konzerte außerhalb von Vorarlberg werden geplant. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist der Rock the Island Contest am 2. April in der Szene Wien. Die Vorarlberger sind in ihrer Kategorie unter den sechs besten Bands. Wir drücken daher ganz fest die Daumen und wünschen viel Erfolg bei ihrem Auftritt.

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