Die Deutsch-Rock Band startet voll durch.

„Für Indie zu schön, für Mainstream zu obszön.
Immer dazwischen, doch man kann sich dran gewöhnen,
Es ist gut wie es ist, soll so bleiben wie es war,
Wir müssen uns nicht finden, wir sind immer an der Bar.“

Diese Zeilen aus dem Song K.B.A.G. beschreiben Jennifer Rostock wohl ziemlich exakt. Aber fangen wir mal von vorne an.

Am Anfang stand der Bundesvision Song Contest 2008. Sie erreichten mit Kopf oder Zahl zwar „nur“ den fünften Platz, aber die mediale Aufmerksamkeit war um einiges mehr wert, als der Sieg. Das erste Album Ins offene Messer wurde gleich am nächsten Tag veröffentlicht, und erreichte einen beeindruckenden 31. Platz in den deutschen Charts.

Es ging steil bergauf für die Band, zwei sehr erfolgreiche Alben (Der Film und Mit Haut und Haar) und diverse Tours, sowie Auftritte auf Festivals folgten. Auf den Konzerten kann man mit drei Dingen immer rechnen: schweißdurchnässte Moshpits, Tanzeinlagen von Frontfrau Jennifer Weist (nein, ihr Nachname ist nicht Rostock) und jede Menge Jägermeister.

Am 17.1. dieses Jahres veröffentlichten Jennifer Rostock dann ihr viertes Album, Schlaflos, auf das die Fans (mich eingeschlossen!) sehnsüchtig gewartet haben. Um die Spannung noch ein bisschen unerträglicher zu machen, gab’s in den Wochen vor dem Release jeden Montag Videotagebücher vom Studio auf dem Youtube-Channel der Band.

Die Singles Ein Schmerz und eine Kehle, Phantombild und K.B.A.G. wurden, jeweils mit zugehörigem Video, vorab veröffentlicht und bekamen durchweg gute Kritiken. An dieser Stelle sei gesagt: Ich find’s toll, dass die Band so großen Wert auf gut produzierte, professionelle und schöne Videos legt. Das ist einfach das „Tüpferl auf dem i“. Besonders das, erst vor ein paar Tagen veröffentlichte, Video für Schlaflos (hier zu sehen) ist beeindruckend.
Die einzige Ausnahme in Sachen Videos war der Clip für K.B.A.G., den die Band selbst mit Webcams und Handys aufgenommen hat, aber selbst der ist richtig cool geworden.

Vor kurzem hatte die Band die Ehre, beim Amadeus (Austrian Music Awards) gemeinsam mit dem Welser Rapper Gerard zu performen. Ein wunderschönes Mashup der Songs „Schlaflos“ (Jennifer Rostock) und „Verschwommen“ (Gerard). Falls ihr es verpasst habt, hier das Video:

Jennifer Rostock ist eine unglaublich engagierte Band, die sich nicht scheut, wenn’s sein muss auch mal brutal ehrlich zu sein, und zu ihrer Meinung zu stehen (siehe unser Beitrag zum Echo 2014).
Damit bleibt mir nur noch zu sagen: Lasst euch nicht verbiegen. Weiter so.

Weitere Infos findet ihr wie immer auf www.music –news.at!

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