Die zwei DJs namens Ogris Debris begeistern mit einem Gemisch aus retro-Samples und neuen House-Klängen. Ihr wisst noch gar nicht von wem hier die Rede ist?

Ogris Debris – das sind Gregor Ladenhauf, der als DJ unter dem Namen Zanshin auftritt und David Kohlmeigner aus Wien. Kennengelernt haben sie sich 2003 in Hallein bei Salzburg. Schon damals haben die beiden unabhängig voneinander an ihren Laptops mit elektronischer Musik herumprobiert. Und sind mit anderen Künstlern aufgetreten. Der Sound dabei? Immer tanzbar, immer elektronisch. Gemeinsame Sache zu machen lag nah. Die Elektronik brachte sie zusammen und so entstand 2005 der Name Ogris Debris bei einem Chat-Gespräch der beiden, indem einer “Ogris” schrieb und der andere “Debris” antwortete.

Something Good klingt nach Sommer und Tanzen unter freiem Himmel

Etwas Gutes hat das österreichische DJ Duo auf jeden Fall immer zu bieten. Zum Beispiel den gleichnamigen Track, der sehr tanzbar und sommerlich daherkommt. Das kommt mir gerade ganz gelegen. Denn draußen ist es dunkel, nass und kalt. Herbstdepression, Salut!
Aber Ogris Debris stehen für kreativ housige Beats mit Gute-Laune-Potential. Und das funktioniert zumindest bei mir ganz gut.

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Ihre österreichischen Hörer begeistern die zwei Wiener schon seit 2007. Damals waren sie noch mit diversen EP’s und Remixen am Start. Beim Münchner Independent-Label Compost Records erschienen ihre ersten Veröffentlichungen G-Thong / Hide Open und später Raid The Itch / G-Thong Rmxs. 2010 landeten sie ihren europaweiten Hit “Miezekatze”. Vielleicht kennt ihr sie aber auch schon durch ihre “Aery EP”, die auf ihrem Homelabel Affine Records () erschienen ist. Oder durch ihre Mixe für diverse Radiosender (u.A. BBC Radio 1).

Samples von Nina Simone gepaart mit Effektexperimenten

Ogris_Debris_FotoIhre Spezialität ist zu ihrem Markenzeichen geworden: das Samplen des “Space Echo”, dem Ausklang eines bestimmten Effektgerätes.
Den internationalen Durchbruch erlangten sie, als sie 2012 den Sounds von UK House Legende Joey Negro und Zara McFarlane von Brownswood Recordings einen frischen Anstrich verpasst haben. Das liegt den beiden sowieso sehr gut. Ob Jazzlegende Nina Simone oder Soulqueen Ella Fitzgerald, die House-Profis machen sie tanzbar.

Um zu dieser Mischung aus cleanen, bewegungsfördernden Club-Beats und nostalgischen Samples zu tanzen, kommen mittlerweile Fans aus aller Welt zu ihren Shows. Anstatt mit DJ-Sets füllen sie die Tanzflächen in ausverkauften Locations in den Partyhauptstädten der Welt, wenn sie live auflegen. Für einen kleinen Vorgeschmack, klickt hier: oder hier:

Fotos: Ogris Debris

Eine Antwort

  1. Öttchen

    Schöner Artikel! Gefällt. Kurz und knapp die wichtigsten Fakten zusammengetragen, die Autorin bekommt ne 1 mit Sternchen von mir.

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