Die Band patchwork.fm setzt sich aus unterschiedlichen Musikern zusammen und genau daraus entsteht ein unverwechselbarer Sound!

Patchwork ist laut Definition ein Stoff, der aus bunten Flicken zusammengesetzt ist. Sicherlich kennen viele von uns die bekannten Patchwork-Decken oder die ein oder andere Patchwork-Familie, hier greift der Begriff als Metapher. Wahrscheinlich sind patchwork.fm auch über diesen Zusammenhang auf ihren Bandnamen gekommen.

patchworkfm_Albumcover

Albumcover von „More Than Meets The Eye“

Bunt zusammengewürfelt

Die aus Wien stammende Band setzt sich aus den Musikern Annie Kay (Vocals), Bernhard Krabina (Gitarre), Gerald Gründer (Keyboard), Christina Kaufmann (Bass) sowie Martin Bratl (Schlagzeug) zusammen, die alle ihre eigene Geschichte haben. Die Sängerin Annie wurde zwar in den USA geboren, verbrachte aber einen Großteil ihres Lebens in Wien, wo sie sich auch momentan aufhält. Schon früh tauchte die Musikerin in die Welt der Töne und Klänge ein: Neben dem Hören von Folk-Musik im familiären Kreis, nahm Annie Klavier- und Gitarrenunterricht. Außerdem wurde sie Mitglied im Kirchenchor. Als Erwachsene gründete sie dann mit vier anderen Musikern die Band patchwork.fm und wurde Mitglied im Jazz Chor Wien, sowie in dessen Solistenensemble. Annie kann inzwischen auf eine fundierte musikalische Ausbildung zurückblicken, die den Unterricht bei qualifizierten Professoren und Akademikern beinhaltet.

Bernhard ist gebürtiger Wiener und kam dank eines Weihnachtsgeschenks seines Vaters zur Musik: Mit 15 bekam Bernhard eine Gitarre geschenkt, mit der er sich das Spielen darauf selbst beibrachte. Es folgen Jahre, in denen Bernhard Mitglied verschiedener Bands ist: Er fängt an mit seinem Schulfreund Martin Mossek Tracks einzuspielen, später spielt er bei der Band „Hackneyed“, die sich zu „Lost Art“ umbenannten, wird Gitarrist bei „ZapALot“ und gründet schließlich mit Annie die Band patchwork.fm, deren Produzent er auch ist.

Gerald kam hingegen über das klassische Akkordeon zur Musik, mit dem er einige Musikwettbewerbe gewonnen hat. Später entdeckte er während seiner Zeit in der Band „Significant Figures“ das Keyboard für sich. Er spielte das Instrument für verschiedene Bands (Check 1, Deep Thought – „The Fate“) bis er schließlich festes Mitglied bei patchwork.fm wurde.

Christina begann ihre Musikkarriere wie ganz viele von uns auch: Sie fing mit 8 Jahren an Blockflöte zu spielen, entschied sich mit 12 dann aber eher ihr Können am Schlagzeug weiterzuentwickeln und studierte das Instrument sogar. Allerdings entschied sich die Künstlerin 2006 für einen Wechsel des Instruments und stieg auf Bassgitarre um. Wie die anderen Musiker der Band patchwork.fm war auch Christina Mitglied in verschiedenen anderen musikalischen Gruppierungen, bevor sie den Bass bei patchwork.fm spielte.

Jüngstes Mitglied der Band ist Martin, der in Graz geboren worden ist. Aufgewachsen ist der Schlagzeuger in einer sehr musikalischen Familie, in der er schon früh Klavierunterricht und später Schlagzeugunterricht genießen durfte. Die Musik ist eine Leidenschaft für ihn, die er im Songwriting, dem Spielen verschiedener Instrumente sowie dem Singen ausleben kann. Seit 2014 ist Martin der „Giver of Groove“ bei patchwork.fm.

So unterschiedlich die Künstler für sich auch sein mögen, alle verbindet die Liebe zur Musik und langjährige Erfahrung damit. Eine richtige Patchwork-Band eben!

Musik für breites Publikum, aber kein Mainstream

Die Musik von patchwork.fm zu beschreiben fällt gar nicht so einfach. Sie gehören zur großen Kategorie der Popmusik, ordnen ihren Style aber in erster Linie dem Alternative Pop bzw. Rock zu. Die gespielte Musik soll ein breites Publikum ansprechen, muss daher aber nicht zum anspruchslosen Mainstream werden, sondern soll sich davon gerne ein wenig abheben. Dafür sorgt die ausdrucksstarke Stimme der Sängerin Annie, die von ihren Bandkollegen bestens hervorgehoben wird. Ergebnis der Zusammenarbeit ist ein mystischer Sound, der von Anfang bis Ende gehört werden will. Die Songs erinnern teilweise beim ersten Eindruck an musikalische Highlights von Enya, allerdings nur für ein paar Sekunden. Setzt dann Annie mit ihrem Gesang ein, entstehen Popsongs, die den Zuhörer zwar gefangenennehmen, aber keine ernste Melancholie verbreiten. Die Songs solltest Du unbedingt mehr als einmal hören, denn nur so bemerkt man Kleinigkeiten und Details in der Musik, die beim einmaligen Hören gar nicht wahrgenommen werden (können). Dafür steht auch der Name ihres ersten Albums „More Than Meets The Eye“.

Liveauftritte sind begrenzt

Anders als viele Musiker, treten patchwork.fm nicht ständig live auf, sondern haben nur eine begrenzte Anzahl an Live-Gigs. Daher solltet ihr bei der Frage nach einem Konzertbesuch nicht allzu lange zögern, denn schon am 24. April könnt ihr die Musiker wieder live on stage erleben! Im Local in Wien werden patchwork.fm um 20 Uhr ihr Können unter Beweis stellen und ihre Hörer wieder mit auf eine Reise in mysteriöse und verträumte Klangwelten entführen.

Credits:
Photos by patchwork.fm

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