Ramona Rotstich singt frei heraus, was sie bewegt und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Zeit die Sängerin einmal genauer unter die Lupe zu nehmen!

Rot steht in unserer Welt ja für so einiges. Angefangen von Leidenschaft über Liebe bis hin zu Gefahr und Temperament. Wer sich als Künstler diese Farbe zum Motto setzt, der hat sich viel vorgenommen. Doch Ramona Rotstich verkörpert die feurige Farbe ziemlich gut!

Geboren am 21. August 2011

Informierst du dich über die Sängerin im Facebook-Netzwerk, so wird dir ihr Geburtsdatum mit dem 21. August 2011 genannt. Natürlich ist damit nicht Ramonas eigentlicher Geburtstag gemeint, sondern vielmehr der Start ihrer Musikkarriere. Angefangen hat sie mit verschiedenen Casting-Shows, die für erste Bekanntheit gesorgt haben. Aber die Songwriterin aus Wien ist kein typisches Mädchen, das vor einer Jury auftritt und dann einen schleppend erfolgreichen Plattenvertrag abschließt, sondern eine Powerfrau, die die Dinge selbst in die Hand nimmt. Daher schreibt sie auch selbst ihre Songs, bastelt mit Wörtern, baut Phrasen in die Texte ein, die Assoziationen hervorrufen und ist nach so manchem Schaffensakt von sich selbst und dem Ergebnis positiv überrascht.

Ramona_Rotstich

Ramona Rotstich (c) Mato Johannik

Persönlich, aber nicht nackt

„Meine Songs und Texte sind hundertprozentig ich, 100% Ramona Rotstich!“

Weil Ramona die Musik am Herzen liegt und sie ihre Gefühle durch nichts anderes besser ausdrücken kann, sind alle ihre Songs auch sehr persönlich. Aber immer so geschrieben, dass sich die Wienerin nicht komplett entblößt. Daher kann sie mit ihrer Musik ab und zu auch richtig Dampf ablassen und ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Ob sie dabei humorvoll, sarkastisch oder nachdenklich ist, hängt von ihrer Stimmung ab. Denn nicht nur frech und wild kann die junge Sängerin sein, sondern auch verletzlich und gefühlvoll. Das kann sie auch ganz ohne Technik. Bei einem ihrer Auftritte, den sie in bleibender Erinnerung behalten hat, ist der Strom ausgefallen und die Künstlerin war plötzlich ohne jegliche Verstärker oder Elektronik ganz auf sich allein gestellt. Sie konnte aber auf ganzer Linie überzeugen und nur durch ihren reinen Gesang ihre Fans berühren. Ramona lebt ihre Songs und identifiziert sich voll und ganz mit ihnen: „Meine Songs und Texte sind hundertprozentig ich, einhundert Prozent Ramona Rotstich!“ Genauso facettenreich wie die Farbe Rot sein kann, so unterschiedlich kann uns Ramona begegnen. Mal zartrosa und verletzlich und dann im nächsten Moment wild, leidenschaftlich und temperamentvoll wie das tiefste Weinrot.

Hört man in Ramonas Songs rein, dann fragt man sich bei der einen oder anderen Passage schnell, wie sie auf die Ideen für Songs kommt. Ihre Ideen sammelt Ramona bei verschiedenen Gelegenheiten: ob bei Gesprächen mit Freundinnen, beim Stöbern in der Speisekarte oder durch intensive Träume. Dabei erlebt die Österreicherin ihre Umwelt ganz bewusst und kann sogar bei einem Schluck Cola kreativ sein und eine Textpassage aus dem Genuss des süßen Getränks basteln.

Und Ramona privat?

Bei so viel Kreativität stellt sich die Frage nach der privaten Ramona. Die ist eigentlich gar nicht so anders als die, die wir aus den lustigen Musikvideos kennen. Ramona hat Wünsche wie wir alle und würde sich über Weltfrieden freuen. Was aber nicht heißt, dass sie die kleinen Dinge im Leben nicht zu schätzen weiß. Toleranz, und Gerechtigkeit sind wichtige Ideale für sie, für die sie sich einsetzt. Außerdem versucht Frau Rotstich immer das Positive im Leben zu sehen und das Beste aus der Situation zu machen. Ganz bescheiden wirkt sie, wenn sie erklärt, dass unser Leben nur von bestimmter Dauer ist und sie sich selbst als Gast sieht: „Ich selber bin hier in dieser Zeit auf dieser Welt nur zu Gast“. Es gibt aber auch Dinge, die Ramona weniger leiden mag oder sogar hasst. Dazu zählen Verspätungen gewisser Personen, unfreundliches Personal, Respektlosigkeit und rechthaberisches Reden sowie Kamillentee und Lakritze.

Ramona und die Musik

Hätte sich das Leben anders entwickelt und die Liebe zur Musik wäre ausgeblieben, so ist sich die Künstlerin sicher, dass sie ein Musikinstrument erfunden hätte, das zu ihrer Stimme passt. Mit anderen Worten: Ramona könnte sich gar nicht vorstellen, wie ein Leben ohne Musik für sie aussehen sollte. Als Vorbilder zählt sie uns Ella Fitzgerald, Björk, Queen oder auch Falco auf. Privat hör sie kaum Musik, da sie selbst dauernd aktiv am Musizieren ist. Außerdem ist ihr Verhältnis zu der Kunst inzwischen so analytisch, dass sie Akkorde bestimmt, Klangfarben und Tonart erforscht oder das Tempo analysiert.

Wie geht’s weiter?

Album

Albumcover „Raketenbaby“

Wie schaut die Zukunft rund um Ramona aus? Mit Veröffentlichung ihres Videos „Mit Liebe gemacht“ hat sie auf jeden Fall einen Hit produziert, der ironisch und humorvoll ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Zumindest bei uns Mädels. Genau so nennt Ramona übrigens ihre Musik: „Mädchenmusik“. Ihr ist der Begriff in den Sinn gekommen, als sie in eine Schublade gepackt werden sollte und ihr keine passendere Kategorie auf die Schnelle eingefallen ist. Genauso wenig will sie in ihrem Musikvideo die brave Hausfrau spielen, die sich alles gefallen lässt. Eine Frau muss sich nicht für einen Mann aufarbeiten, der nur Auto und Arbeit im Kopf hat.

Ihre Pläne beinhalten vorerst jede Menge weitere Auftritte, mehr Songs und noch viele Aufnahmen im Studio. Sie hat sich bis ans Ende ihres Lebens der Musik versprochen und will dieses Versprechen auch einhalten: „Lebenslänglich habe ich mich in die Musik leidenschaftlich ganz und gar herzlich furchtbar schmerzlich ewiglich und unsterblich verliebt.“ Am 18. September dürfen wir uns schon auf ihr neues Album „Raketenbaby“ freuen, das sicherlich wieder jede Menge Leidenschaft, Temperament und Gefühle präsentieren wird!

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