Mit einer Brise an musikalischer Vielseitigkeit und etwas Ohrwurmpotential warten die Jungs der niederösterreichischen Band SCO auf. Ihr Sound ist ihr unverkennbares Markenzeichen und dies zurecht. Erst kürzlich ist ihre neue EP „Intro“ erschienen, auf der rhythmische Tracks des Indie-Rock Genre zu finden sind.

SCO – ein kurzer und wenn man so will, etwas markanter Bandname. Ihr Musikstil hingegen ist dennoch sehr flexibel und abwechslungsreich. Stilistisch lässt sich die Band den Bereichen Alternative-Rock und Indie zuordnen. Die Jungs von SCO sind allesamt im Waldviertel zuhause, genauer gesagt kommen sie aus der Gemeinde Gmünd. Ein ruhiger und somit geeigneter Ort, der etwas Freiraum bietet, um sich musikalisch entfalten zu können. SCO sind Gitarrist und Sänger Paris Zinner, Synthesizer und ebenfalls Gitarrist Julian Weber, Fabian Mörzinger am Schlagzeug und Bassist Lukas Märkl. Die Jungs machen schon seit einigen Jahren zusammen Musik und waren schon auf dem ein oder anderen österreichischen Festival live zu sehen und zu hören.

Im Mai ist schließlich ihre aktuelle EP erschienen. Diese trägt den Titel „Intro“ und versorgt Indie Rock-Fans mit stimmigen Songs. Der gleichnamige erste Song („Intro“) des Mini-Albums stimmt die Hörerinnen und Hörer gekonnt auf die vielseitigen Rock- und Indie Töne der Band ein. Diese sind zur Gänze instrumental gehalten und hat nahezu eine beruhigende Wirkung. Der Titelsong eignet sich gut, um sich sanft und schrittweise auf eine Art musikalische Welle des Indie-Rock einzustimmen – um es an dieser Stelle etwas philosophischer auszudrücken. Wer sich nun trackweise durch die EP hört, dem wird auffallen, wie ausgeglichen das Vorkommen an Rock- und Alternative-Klängen ist. Diese Balance verleiht dem Album eine lebendige Note und macht Lust auf mehr.

Die Songs

Neben dem zu Beginn bereits erwähnten Titelsong „Intro“, finden sich noch fünf weitere Songs auf der EP von SCO. Unter anderem der Song „In the Know“. Im Gegensatz zum vorigen Songs „Intro“ kommt hier auch die Stimme des Leadsängers zum Einsatz. Dieser Song ist eine vollkommene Rocknummer mit imponierenden Klängen der Gitarre und rhythmischen Schlagzeug-Beats. Weiter geht´s mit „It Won´t Get Away“. Der Song beginnt etwas smoother und gelassener – ab Minute 0:15 setzen die Lyrics ein. Begleitet werden die Songtextzeilen durch zarte Gitarrenklänge und natürlich auch vom Keyboard im Hintergrund. Sowohl textmäßig, als auch vom Sound her wirkt diese Nummer nahezu leidenschaftlich und regt etwas zum nachdenken an. Hört man etwas aufmerksamer auf den Songtext, kann man die Message des Songs sehr gut erkennen – Wörter wie Ungewissheit, Aufbruch und neue Lebensabschnitte kommen einem in den Sinn. Musikalisch wird es ab der letzten Minute etwas rockiger. Auch der nächste Track „Game or Lie“ beginnt etwas ruhiger und melancholischer. Eine schöne Melodie, die man nach mehrmaligem Anhören gar nicht mehr so leicht aus dem Kopf bekommt. Die Band hat sich übrigens dazu entschieden, diesen Song als zweite Single auszukoppeln. Ein weiterer Song der EP nennt sich „Souls“. Dieser mag manchen unter euch vielleicht schon bekannt sein. Es gibt bereits ein Musikvideo dazu, welches SCO zu Beginn des Sommers auf dem österreichischen Musiksender GoTV vorgestellt haben. Hier könnt ihr direkt in das kurze Interview reinsehen. Das Schlusslicht der EP macht der Song „Conversation“. Auch dieser ist melodisch ähnlich wie die restlichen Songs des Albums.

Das Besondere an SCO ist auf jeden Fall der musikalische Mix aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen. Privat hört jeder ein bisschen etwas anderes, wie uns Sänger und Gitarrist Paris Zinner erzählt – obgleich Indie, Rock, Electronic oder Alternative – am Ende haben SCO ausreichend musikalische Inspiration für ihre eigene Musik. Gitarrist Julian hört zum Beispiel sehr viel elektronische Musik, Bassist Lukas spielt privat gern Jazz und Paris ist selbst sehr viel im Indie-Rock-Bereich unterwegs.

Musikvideo „Souls“

Das Musikvideo zum zugehörigen Song „Souls“ wurde im oberen Waldviertel in einem Kunstatelier aufgenommen. Generell ist es ein sehr künstlerisch angehauchtes Video – zeitweise etwas straight und minimalistisch gestaltet. Die imposante Location passt gut zum melancholischen Sound.
Auffallend im Video ist die Darstellung der Bandmitglieder im Profil, manchmal auch gespiegelt. Der Song ist eine gute Mischung aus Voice und Instrumentals. Die Stimme ist angenehm auf den Rhythmus von Gitarre und Schlagzeug abgestimmt.

Pläne & Co.

Das wohl allseits bekannte Wiener Donauinselfest oder auch das rockarize! Festival waren in den vergangen Jahren schon Kulisse für ein paar Live Auftritte der Band. Im Herbst planen die Jungs eine kleine Clubtour, Details dazu werden sie in Kürze verraten. Kleine Sneak Peeks bezüglich Tour-Vorbereitung, Studioaufnahmen und was sonst noch so ansteht, teilen SCO immer gerne auf ihrer Facebook-Seite. Eins steht fest: mit viel frischen, rockigen Tracks im Repertoire werden wir in den kommenden Monaten noch viel von SCO zu hören und zu sehen bekommen. Wir sind gespannt, auf welchen legendären Line Up´s sie kommende Festivalsaison Platz finden werden.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.