Musik, die nicht aufdringlich sein will und doch im Gehör bleibt – genau diesem Ziel hat sich die Grazer Band „The Tiptoes“ verschrieben. Musiker, die mit echter, naturbelassener Musik überzeugen wollen

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Oberste Priorität hat dabei die Stimme von Sängerin Miriam Bichler, die instrumentale Begleitung ordnet sich immer unter. Für diese Nebenrollen, die für den Sound aber unverzichtbar sind, sind Fabio Schurischuster (Guitar), Albrecht Klinger (Bass, Guitar) und Bernhard Wimmer (Drums) zuständig. Bei jedem Song, der sich irgendwo zwischen den Genres Pop, Blues, Electro und Folk befindet, versuchen sie Miriams Stimme immer genügend Platz zu geben. So schaffen The Tiptoes Musik, die sich wie auf Zehenspitzen (engl.: „Tiptoes“) unaufdringlich ins Ohr und in die Herzen ihrer Zuhörer schleicht. Alle Künstler haben bereits Erfahrung mit anderen Bands gesammelt. Mit The Tiptoes gehen sie aber zum ersten Mal viel professioneller an die Sache heran und alle arbeiten mit großem Engagement, um erfolgreich durchstarten zu können.

Köstlich wie Edelschokolade

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Cover des Albums „Darf Chcolate“, © The Tiptoes

Die Idee für den Titel ihres Debüt-Albums hatte Miriam erst in den letzten paar entscheidenden Minuten und doch passt er wie die Faust aufs Auge und beschreibt perfekt den Stil der Band: „Dark Chocolate“. Wie am süßen Genuss von Schokolade wird der Hörer sich an den Klängen der Musik von den Tiptoes erfreuen. Aber Achtung, es besteht – ähnlich wie bei Schokolade – Suchtgefahr. Die Songs auf der Platte sind zum Teil selbst geschrieben, zum Teil Coverstücke wie etwa der Titel „Wonderful World“ von Louis Armstrong. Um das Songwriting kümmert sich hauptsächlich Miriam. Dabei gewährt sie ihren Zuhörern allerdings immer genügend Platz zum Träumen. Die Texte sollen frei für Fantasien und Gedanken der Zuhörer sein. Gleichzeitig muss sie so nicht zu viel von sich selbst preisgeben und bewahrt sich ein Stück Privatsphäre, obwohl sie doch über eigene Empfindungen und Erlebnisse singt.

Naturbelassene Qualität

In erster Linie wollen die Tiptoes tolle Musik liefern, an der sie selbst Spaß haben und den Zuhörer gekonnt unterhalten wollen. Daher war es ihnen für die Albumaufnahmen sehr wichtig, den Sound nur wenig zu verändern. Die meisten Songs auf der Platte sind so im Studio aufgenommen worden, wie sie als fertiges Ergebnis zu hören sind. The Tiptoes wollten auf nachträgliche „Verschönerungen“ und technische Raffinessen im Studio verzichten und damit naturbelassene Songs liefern. Während der Aufnahmen haben sie daher auch direkt drei Musikvideos produziert, die die Musiker bei der Arbeit zeigen. One-Takes von Musik und Bild:

Gitarrist Fabio erklärt dazu, dass so ehrliche Musik geschaffen wird: “Wir machen authentische Musik. Ich denke sowieso, dass es interessanter ist, wenn Bands originell sind und sich nicht verstellen. Und live hören wir uns eben genauso an wie auf dem Album“. Mit genau dieser Stärke wollen The Tiptoes die Jury und das Publikum im Finale des Rock the Island Contests am 2. April überzeugen. Sie wollen keine große, explodierende Show liefern, so Sängerin Miriam, sondern mit qualitativ hochwertiger Musik überzeugen.

Wie geht es weiter?

Natürlich hoffen die Musiker, dass sie sich damit einen der begehrten Plätze beim Donauinselfest 2016 sicher können. Damit wäre ihnen mehr Präsenz gesichert und die wünschen sie sich schließlich. Auf einigen Radiosendern wird ihre Musik bereits gespielt, allerdings befürchtet Bassist Albrecht, dass sie noch zu brav seien: „Wir müssen die Radiosender noch mehr nerven, damit die mal etwas von uns spielen“, erklärt er lachend.

Außerdem planen die Grazer bereits ein neues Album. Schon jetzt sind sie kräftig am Üben und Produzieren im Studio. Dieses Mal wollen sie dann auch ein richtiges“ Musikvideo produzieren, das nicht die Studioarbeit zeigt, sondern eine eigene Geschichte erzählt. Wir sind gespannt und drücken der Band am 2. April in Wien die Daumen!

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