Wir stellen euch die vier Jungs vor und sprechen mit ihnen über persönliche Helden, den Erfolg und Traumgigs.

Der Bandname wird euch vielleicht noch nichts sagen, aber vielleicht klingelt’s ja bei einer der früheren Bands der Mitglieder. „We Blame The Empire“ ist das neue Projekt von Sebastian Penninger, der vorher seine Stimme bei As God Created und A Glare To Surface zum Einsatz brachte, und Moritz Osterer, Dominik Bucar und Lukas Prielinger von Earthrotten, einer Melodic Death Metal Band, die sich im Juni 2014 auflöste. Die gemeinsame musikalische Vergangenheit und geographische Nähe (alle Bandmitglieder kommen aus dem Raum Vöcklabruck, Oberösterreich) führte im August 2014 dann dazu, dass sich die Jungs zusammengetan haben, um weiter die Bühnen zu rocken und das Publikum zu begeistern.

Gelungener Start

Es ging sofort mit den ersten Proben, Demoaufnahmen und auch Live Auftritten los, bereits im Oktober erschien dann die erste Single „This One Moment“. Das erste und auch für die Band bisher wichtigste Konzert war die Album-Release Show der Wiener Metalcore Band Sensylis im Gei Timelkam, denn dort haben sie ihren Producer Stefan „Stevo“ Eberl kennengelernt. Geprobt wird fleißig, mindestens jedes Wochenende, wenn mehr Zeit bleibt, auch öfter.



Laut eigener Aussage ist der Stil der Band nicht wirklich festgelegt, die Jungs spielen einfach das, was ihnen Spaß macht. Man erkennt beim ersten Hinhören schon den deutlichen Metalcore Einfluss der Lieblingsbands August Burns Red und Parkway Drive, es sind aber auch Elemente aus anderen Genres dabei. Auch österreichische Bands dienen als Inspiration für neue Songs und Ideen: The Sorrow, Kill The Lycan, Sensylis und Devastating Enemy sind große Vorbilder und Bands, zu denen We Blame The Empire aufschauen.

Lyrics und Pläne für die Zukunft

In den Texten verarbeiten die Bandmitglieder vor allem persönliche Erlebnisse, aber auch gesellschaftliche Themen werden behandelt. Letzteres besonders in der noch unveröffentlichten Single „The Last Tide“, die noch dieses Jahr in Form eines Lyric Videos erscheinen wird. Außerdem wird momentan mit Producer „Stevo“ intensiv am Debütalbum gearbeitet, das genaue Datum für die Veröffentlichung nächstes Jahr steht noch nicht fest.


Live und hautnah kann man We Blame The Empire leider erst wieder im Spätsommer, beziehungsweise Herbst, sehen, wo unter anderem ein Auftritt am Audio Riot Festival geplant ist. Bis dahin könnt ihr euch die Wartezeit mit den sehr amüsanten PreProduction Videos auf dem Youtube Channel der Band versüßen. Und um keine Updates zu verpassen, einfach die Facebook Seite liken.

Interview

We Blame The Empire waren so lieb, mir noch ein paar etwas persönlichere Fragen zu beantworten.

www.music-news.at: Eine Frage, die ich immer gerne stelle: Gibt es eine Band oder einen Künstler/ eine Künstlerin, den/die du als „guilty pleasure“ bezeichnen würdest?

Moritz: Derzeit David Hasselhoff – True Survivor, Anwärter für das trashigste Musikvideo 2015.
Sebastian: Scooter…. Einfach Scooter.
Dominik: Money Boy!
Lukas: PSY – Gangnam Style (lacht)

www.music-news.at: Habt ihr persönliche Helden?

Moritz: Mitch Lucker (ehemals Suicide Silence), Andy James.
Sebastian: Adam D (Killswitch Engage), Jake Luhrs (August Burns Red).
Dominik: Bryan Beller, Evan Brewer, Billy Sheehan.
Lukas: Danny Carey (Tool), Billy Cobham , Ray Luzier (Korn), Matt Halpern (Periphery).


www.music-news.at: Was war der bisher peinlichste Moment bei einem Auftritt?

Unser definitiv peinlichster Moment, war am Wurmfestival 2015. Wir spielten als Intro Bonnie Tyler’s „I Need A Hero“ ab, in dem Moment wo wir loslegen möchten, kommt bei unserem Schlagzeuger Lukas kein Click an, den er zum Spielen unserer Songs unbedingt benötigt . Also mussten wir nochmal alles abbrechen, den Fehler beheben und wieder von anfangen.

www.music-news.at: Wie politisch darf Musik sein, und warum?

Gute Frage, Musik sollte grundsätzlich keine Grenzen kennen, wobei das Extreme, egal um welche politische Richtung es sich handelt, unserer Meinung nach nicht sinnvoll ist und daher auch nicht in Songtexten verbreitet gehört. In unseren Texten wollen wir uns daher nur wenig von politischen Themen beeinflussen lassen, es gibt genügend andere Dinge, die man in Texten verarbeiten kann.

„Derzeit David Hasselhoff – True Survivor, Anwärter für das trashigste Musikvideo 2015.“

www.music-news.at: Was würdet ihr nie für den Erfolg tun?

Was uns sehr wichtig ist, ist, dass gemeinsam Musik machen, und bei dem was wir machen, Spaß zu haben. Vorschriften über unseren Stil oder unsere Texte wären hier also definitiv so eine Sache, die wir nie verändern würden, für den Erfolg.

www.music-news.at: Was wäre euer Traumgig, mit welchen Bands würdet ihr gern die Bühne teilen?

Da gibt es einige, in Österreich wären das auf jeden Fall Locations wie zum Beispiel Arena Wien, Gasometer, oder ein Festival wie das Nova Rock . Oder ein Konzert in den USA, das sind definitiv Orte, von denen wir träumen.

Moritz: Mit August Burns Red im Gasometer Wien.
Sebastian: Mit Killswitch Engage im Backstage München.
Dominik: Mit Parkway Drive, Born Of Osiris und Protest The Hero in der Arena Wien.
Lukas: Mit After The Burial, Architects und Betraying The Martyrs im Gasometer Wien.

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