Der unangefochtene König des Marihuana im Hip-Hop ist definitiv immer noch Snoop Dogg, egal ob es um den Konsum oder ums Business mit dem Weed geht. Aber Wiz Khalifa steht dem G-Funk Urgestein kaum in etwas nach. Und die gesetzlichen Entwicklungen in vielen Bundesstaaten spielen dem in Pittsburgh geborenen Rapper in die Karten, da er in wesentlich jüngeren Jahren schon legale Geschäfte mit Marihuana machen kann als Snoop im gleichen Alter es konnte.

Aber auch Cameron Jibril Thomaz, wie Wiz Khalifa mit bürgerlichem Namen heißt, geriet schon mehrfach mit der Justiz aneinander wegen seiner Liebe zum Gras. Er wurde zum Beispiel 2010 in North Carolina für den Besitz von Marihuana verhaftet. Angeblich auch, weil er öffentlich gesagt haben soll, er gebe monatlich mindestens 10.000 Dollar für Cannabis aus. Die Verhaftung blieb allerdings im Nachhinein ohne gravierende Konsequenzen für den Musiker.

Khalifa Kush

Mittlerweile ist Wiz auf jeden Fall ziemlich gut im Weed-Business etabliert mit seinem eigenen Strain. Das Khalifa Kush, oder auch Wiz Khalifa OG genannt wird, kam zu Beginn des Jahres 2016 auf den Markt. Um die Sorte ranken sich einige Gerüchte. So wird zum Beispiel behauptet, dass das originale Khalifa Kush nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sei. Von denjenigen, die die Sorte probiert haben, wird der Geschmack des Hybrid-Strains als Zitrus-artig mit Pinien Aroma beschrieben. Die Wirkung soll ein zerebrales und eher aktives High sein, das sich gut für den Konsum auch tagsüber eignet. Von Glücksgefühlen bis zu Lachanfällen soll die Intensität des Happiness-Effekts reichen. Man sagt dem Kush auch Ähnlichkeiten mit dem sehr bekannten OG Kush nach. Noch bevor Wiz mit einer eigenen Sorte am Markt war, hatte er schon mit RAW Rolling Papers zusammengearbeitet. Die Firma stellt Joint Blättchen und anderen Rauch Accessoires her.

Album Artwork

Marihaua Songs

Seinem Strain hat Khalifa natürlich auch einen Song gewidmet, der „KK“ heißt, was die Initialen der Grassorte sind. Aber auch über diesen hinaus sind seine Tracks in den Lyrics und den Videos von Weed geprägt. Schon Titel wie „Rolling Papers“, „Grow Season“, „Kush and Orange Juice“ oder „Bong Rips“ zeigen alles andere als dezent, was dem Rapper wichtig ist. Dies demonstriert er auch häufig, indem er bei Auftritten auf der Bühne kifft. Mit Snoop Dogg, der Wiz gerne als „Nephew“ (Neffe) bezeichnet, obwohl tatsächlich keine verwandtschaftlichen Verhältnisse bestehen, brachte er 2016 das Lied „Kush Ups“ heraus.

by Jimmy Fontaine

Khalifa, Kumpels und Kiffen

Wiz hängt gern mit seinen Rap-Kollegen rum, chillt und raucht Weed. Er soll einmal, als er mit Jay Z und Kevin Hart einen Abend verbrachte, versucht haben Jay Z zum kiffen zu überreden. Der lehnte dies aber trotz der großen „Dope“ Aufschrift auf seiner Cap ab. Da ist er sich beim chillen mit Calvin Broadus (Snoop Dogg´s bürgerlicher Name) schon einiger. Da rauchen die routinierten High-Grade-Konsumenten geradezu um die Wette. Laut eigenen Aussagen der zwei Kumpels soll Snoop der schneller und begabtere sein, wenn es darum geht, einen Joint zu rollen, was wegen der größeren Erfahrung von Snoop auch nahe liegt. Wiz seinerseits raucht aber heftiger und anscheinend mehr. Der 31 Jährige raucht jeden Tag Joints, Bongs und Dabs, das sei Snoop dann doch zu krass. Den Grundstein für Wiz´ täglichem Graskonsums hat die Musik der Rap-Kollegen von Three 6 Mafia gelegt, unter dem Einfluss hat sich laut eigener Aussage der heutige Wiz Khalifa entwickelt, wie wir ihn kennen.

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