Bald touren die fünf Musiker der alkoholischen Glaubensmission wieder durch Europa – Zeit für Musik News sie zum Interview zu laden!

Die Gruppe Alcoholic Faith Mission beginnt demnächst ihre Tour durch Europa und begeistert ihre Fans mit dem neuen Album „Orbitor“. Music News hat die Band zum Interview geladen und interessante Details über ihre Einstellung zu Alkohol, ihre Zusammenarbeit und Zukunftspläne erfahren!

Wir machen Musik für all diejenigen, die uns zuhören möchten.

www.music-news.at:Meint ihr mit Eurem ganz speziellem und einzigartigem Musikstil könntet ihr auch ein Massenpublikum bzw. den Mainstream bedienen?
Alcoholic Faith Mission:Wenn wir auftreten, haben wir eigentlich keine bestimmte Zielgruppe, die wir beeindrucken wollen. Wir machen Musik für all diejenigen, die uns zuhören möchten.

www.music-news.at:Wie habt Ihr als Band, die ihr inzwischen seid, zusammengefunden?
Alcoholic Faith Mission:Sune und Thorben haben die Band im Jahr 2006 in Brooklyn gegründet, als sie ihr Album „Misery Loves Company“ produzierten. Sie waren Freunde aus High-School-Zeiten. Kristine stieß einige Jahre später zur Band, während wir am Album „421 Wythe Avenue“ arbeiteten. Kristine war eine Freundin einer Freundin. Anders war ein früherer Bandkollege von Sune und wurde Teil von AFM, als „Let This Be The Last Night We Care“ produziert wurde. Magnus wurde Teil unserer Gruppe, als wir 2014 an den Aufnahmen zu „Orbitor“ gearbeitet haben. Er wurde uns von einem Freund empfohlen.

www.music-news.at:Was denkt ihr heute über Drogen, vor allem über Alkohol?
Alcoholic Faith Mission:Wir stehen auf Cocktails!

www.music-news.at:Meint ihr eine Diskussion über Alkohol ist in der Gesellschaft immer noch von Bedeutung?
Alcoholic Faith Mission:Ja, allerdings haben wir trotz unseres provokanten Bandnamens ein ziemlich normales Verhältnis dazu. Wir wollen niemanden zum Trinken verleiten, aber haben auch generell nichts gegen Alkoholgenuss.

Du bist so sehr mit den anderen in Kontakt, dass es früher oder später einmal knallt, wenn Du 8 Stunden am Stück mit jemanden in einem Bus sitzt.

www.music-news.at:Was bedeutet der Name Eures Albums “Orbitor” eigentlich?
Alcoholic Faith Mission:Das ist eine Sache der Auslegung bzw. Interpretation. Wir haben daher keine festgelegte Antwort auf die Frage. Was wir aber dazu sagen können, ist, dass Orbitor unter anderem ein Gefühl oder eine Art Erleben ist, bei dem man Dinge und Teile kennenlernt ohne diese zu berühren. Ein Gefühl, das auftreten kann, während Du Deinem alltäglichen Job nachgehst, während Du Dich den ganzen Tag treiben lässt und irgendwie keine richtige Beziehung zur Umwelt und Deinen eigentlichen Aufgaben aufbaust. Wenn Du am Computer an Deinem Schreibtisch sitzt und Deinen eigenen Interessen nachgehst. Das ist nicht unbedingt ein schlechtes Gefühl, aber komplett anders zur Situation während einer Tour. Du bist so sehr mit den anderen in Kontakt, dass es früher oder später einmal knallt, wenn Du acht Stunden am Stück mit jemanden in einem Bus sitzt. Das ist eine sehr intensive Art zu reisen, wodurch Du dich lebendig fühlst.

www.music-news.at:Die Textzeilen in Euren Liedern sind meist sehr kurz und mit langsamer, ruhiger Musik untermalt. Was ist der Grund dafür?
Alcoholic Faith Mission:Interessante Sichtweise, vor allem weil wir das gar nicht so sehen! Ihr solltet Euch einmal den Song „Everydone’s got dynamite“ anhören und dann die Frage noch einmal stellen.

www.music-news.at:Diskutiert Ihr als Gruppe über neue Musik und Texte oder werden die Titel von einzelnen Personen kreiert?
Alcoholic Faith Mission:Das ist sehr unterschiedlich. Der Beginn eines Songs kann ein Beat sein, eine Textzeile, eine Melodielinie oder etwas ganz anderes. Dann bauen wir den Track auf diesem Baustein auf und schichten Instrumente sowie Gesang darüber. Thorben ist in erster Linie für die Texte zuständig, während Sune als Hauptproduzent agiert. Aber wir sind alle mit Ideen beteiligt und nehmen am Prozess des Entstehens teil, schon allein durch unsere jeweiligen Instrumente. Das Ergebnis ist eine Komposition aus einem gemeinsamen Schaffensprozess.

www.music-news.at:Welche Rolle spielt die Musik in eurem Leben? Könntet Ihr euch auch vorstellen, anders Geld zu verdienen? Vielleicht mit Malerei oder Schauspiel?
Alcoholic Faith Mission:#musicisourlives

www.music-news.at:Was war das erste Konzert, das ihr besucht habt, bevor ihr eine eigene Musikkarriere gestartet habt?
Alcoholic Faith Mission:Peter André, Dream Theater, Shu-Bi-Dua, Alannah Myles, Ed Thigpen – Seitdem ist offensichtlich eine ganze Menge passiert.

www.music-news.at:Wer sind Eure musikalischen Vorbilder?
Alcoholic Faith Mission:Thorben hat sich Mark Kozelek als Vorbild genommen, weil er weiß, wie man Geschichten gut erzählt. Außerdem ist er Erfinder von „sadcore“ (Stilrichtung aus dem Indie-Musik-Bereich).

www.music-news.at:Singt ihr auch im Badezimmer unter der Dusche? Und wer ist der Lauteste?
Alcoholic Faith Mission:Thorben!

www.music-news.at:Ein neues Album, eine Tour durch Europa – welche Pläne habt ihr außerdem für die Zukunft?
Alcoholic Faith Mission:Noch ein Album und noch eine Europatournee! Aber jetzt im Moment freuen wir uns unglaublich auf die anstehenden Festivals im Frühjahr und Sommer!

Credits: Photos by Alcoholic Faith Mission

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.