Die vier Jungs aus Deutschland mischen mit ihrem Sound und ihren Texten die Szene auf!

We Are Crooks: Das sind Fabian (Vocals), David (Gitarre), Marc (Drums) und Andreas (Bass). Die Alternative Hardcore-Band aus Potsdam besteht erst seit 2013 und bringt mit ihren sozialkritischen Texten frischen Wind in die Szene. Wir haben uns mit Sänger Fabian über das Verhalten im Moshpit, schmutzige Tour-Stories und Einflüsse der Band unterhalten.

Music-news.at: Erzähl‘ mal ein bisschen, wie habt ihr vier euch denn gefunden? Gab es vor We Are Crooks schon Projekte?

FabianAlso, gegründet haben wir uns 2013. David und ich kennen uns schon eine Weile und wir haben schon oft darüber gesprochen, zusammen Musik zu machen. Wir fingen an die ersten Songs zu schreiben, und kurze Zeit später haben wir Marc an Bord holen können. Andi ergänzte uns dann am Bass und seitdem sind wir als We Are Crooks zusammen unterwegs.
David war früher bei einer (Pop)Punk/Hardcore Band, genannt We Once Loved, die teilten sich mit der Metalband, in der Marc und ich spielten, einen Proberaum hier in Potsdam. Unser Basser war bis vor Kurzem noch in drei Bands. Zum einen macht er einen guten Job als Sänger bei The Walls Concave (Deathmetal), und zusätzlich spielte er noch Bass bei Endeavor (Metalcore), das hat er jetzt aus Zeitgründen aufgegeben.

Music-news.at: Was sind eure Einflüsse, und habt ihr eine spezielle Message, die ihr rüberbringen wollt?

FabianUnsere Einflüsse sind sehr vielseitig, jeder von uns hat einen ganz eigenen Musikgeschmack. Das geht von Pop und Elektro über Hardcore zu Deathmetal. Mit We Are Crooks wollen wir eine rotzige Mischung aus Hardcore, Rock und Metal machen. Bands wie Stray From The Path, Everytime I Die und letlive. sind wohl die, die uns gerade am meisten beeinflussen.
Rein lyrisch kann man uns schon als sozialkritisch beschreiben, wobei ich jetzt nicht mit dem erhobenen Finger dastehe, und Leuten eine vorgekaute Meinung auftischen will.

Music-news.at: Gibt‘s irgendwelche lustigen (oder schmutzigen ;) ) Tour-Stories?

FabianWas schmutzige Stories angeht, kann man, glaube ich, zusammenfassen, dass sich Andi und ich das Zepter der Peinlichkeit immer unter uns weiterreichen. Nach ein paar Flaschen Pfeffi und Bier werden wir zu einem recht witzigen Haufen. Was uns in letzter Zeit recht häufig passiert ist, ist, dass sich die Tourmanager von größeren Bands, mit denen wir spielen, immer darüber aufregen, dass wir das ganze Bier im Backstage-Bereich austrinken… Finde ich immer ein wenig fragwürdig, da es meistens Bands sind, die eine dreistellige Gage bekommen und wir für Spritgeld spielen. Aber das ist ein anderes Thema.

Music-news.at:Wie steht ihr denn zu der ganzen Diskussion rund um das Moshen und insbesondere „Crowdkillen“? (Anm. : als „Crowdkillen“ wird eine Verhaltensweise bei Hardcore/Metalcore Shows bezeichnet, bei der ein(e) KonzertbesucherIn am Rande des Pits mosht, mit der Absicht, Leute, die am Rand stehen – und eigentlich einfach nur die Show genießen wollen – zu treffen/schlagen/verletzen.  Klingt doch lustig, oder nicht…….)

FabianZum Verhalten im Moshpit kann ich dir nur sagen, dass es für einen Musiker nichts Schöneres gibt, als wenn sich die Leute vor der Bühne verlieren und ordentlich Spaß haben. Wir geben einen Scheiß drauf, ob da jemand ‚freshe‘ Karate-Moves hinlegt, einen schönen Pimmelpogo anzettelt oder einfach nur die Haare geschwungen werden. So lange alle respektvoll und fair miteinander umgehen, ist so ein Pit der schönste Ort auf der Welt. Wenn aber irgendwelche Alpha-Männchen denken, sie müssten jetzt den anderen den Abend verderben, indem sie gezielt auf die Fresse hauen, kommt uns das Kotzen. Haben wir bei unseren Konzerten so aber noch nicht erlebt … zum Glück.

Music-news.at: Was ist besser: große oder kleine Clubs?

FabianAlso ich persönlich denke schon, dass kleine Clubs immer ein wenig mehr Spaß machen, aber ich muss schon sagen, dass es ein gutes Gefühl ist, auf einer etwas größeren Bühne zu stehen und auch mal vernünftigen Sound zu haben.

Music-news.at: Zu guter Letzt: Habt ihr demnächst Shows geplant, und wenn ja, wann und wo?

FabianMomentan treten wir mit Konzerten ein wenig kürzer, wir haben jetzt unsere erste EP fertig aufgenommen und suchen noch einen Weg, diese zu releasen. Ein Videodreh steht jetzt auch noch an. Wir schreiben auch gerade neue Songs, um unser Live-Set ein bisschen aufzustocken. Ab September wird das aber alles wieder ein wenig intensiver.

We Are Crooks

Vielen lieben Dank an Fabian von We Are Crooks, hier noch ein paar Links, um die Jungs auch online zu finden:

https://www.facebook.com/wearecrooks
https://vimeo.com/wearecrooks

Und der Teaser für die EP, die übrigens von Simon, der früher bei War From A Harlots Mouth dabei war, gemixt wurde:

WE ARE CROOKS – EP Teaser from WE ARE CROOKS on Vimeo.

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