Die Alternative Rockband Deasel Weasel war bei PARADOX Radio zu Gast und sprach mit Ron D. Woo über die eindeutige Zweideutigkeit ihrer Texte, die limitierte Vinyl Auflage ihres aktuellen Albums und die Bedeutung hinter „…second thoughts“

Seit 2009 ist die Band Deasel Weasel ein essentieller Bestandteil der Grazer Musikszene: Thomas, der während dem Singen, Gitarre und Harmonika spielt, Bassist Alex, Schlagzeuger Markus und Christian, der sich neben der Gitarre teilweise auch noch dem Keyboard und der Mandoline widmet und vermutlich am liebsten jedes Instrument spielen würde, bilden gemeinsam Deasel Weasel.
Das Besondere an der Band ist, dass jedes Bandmitglied zu einem gewissen Teil für den Gesang zuständig ist: Die Musik von Deasel Weasel zeichnet sich, neben komplexen instrumentalen Begleitungen, durch die Mehrstimmigkeit im Gesang aus.

„…second thoughts“

Ihr erstes Studioalbum nahm die vierköpfige Band im Jahr 2014 auf und veröffentlicht wurde das Ganze im Mai 2015 unter dem Titel „…second thoughts“.
Nach einer Release-Show der CD im Grazer Club wakUum, ist das Album nun zusätzlich auf Vinyl erhältlich: Am Samstag, den 27. Februar, fand die LP-Release Show in der Postgarage in Graz statt. Gleichzeitig feierten NUFO hier ihr zwanzigjähriges Jubiläum und den Release ihrer CD „Virtual Paradise“.

„Der Song Yo Mamas Potatoes ist eindeutig zweideutig zu verstehen und ist jetzt einer der Songs, der vielleicht nicht ganz ernstzunehmend ist. Es ist ein anzüglicher Song verpackt in gustiösen Metaphern.“

Für die Mitglieder von Deasel Weasel steht der Name ihres aktuellen Albums für viele Dinge: Neben dem Gag, ihr erstes Album mit „…second thoughts“ zu betiteln, spiegelt der Name alles wider, was sie während der Albumproduktion gelernt haben.
Insgesamt sind zehn Titel auf dem aktuellen Album zu hören, hiermit zeigt die Alternative Rockband einmal mehr die verschiedenen Facetten ihrer Musik auf.
Hier geht es zu unserem ausführlichen Review von „…second thoughts“.

Das Songwriting bei Deasel Weasel ist ein Prozess, der die ganze Band mit einschließt: Um jeglichen Ablenkungen zu entkommen, haben sie sich vor zwei Jahren auf eine kleine Hütte in der Nähe von Deutschlandsberg zurückgezogen, um sich dort exzessiv mit dem Songwriting auseinanderzusetzen. An „Smoke & Fire“, dem Opener des Albums, der rund um den Riff eines schnell wieder verworfenen Songs gebastelt wurde, wurde während diesem Aufenthalt intensiv gearbeitet.

„Es ist bei uns immer eine laufende Geschichte: Der Song, der von uns einstudiert wird, wird dann zwanzigtausend Mal von uns überarbeitet, auch textlich, er wird verbuddelt, er wird liegen gelassen. Nach Jahren wird er noch mal neu gefunden, wieder neu einstudiert und dann erst wieder weggehaut. Und am Ende landet er auf der CD.“

„Je kleiner das Festival, desto cooler das Catering“

Im Laufe der sieben Jahre, in denen Deasel Weasel bestehen, haben sie unzählige Konzerte gespielt. Auch auf Festivals, wie dem Sunny Days Festival im Süden von Graz, dem Wurmfestival in Oberösterreich oder dem Buena Onda in der Steiermark, war die Band zu Gast.
Auch für 2016 ist sehr viel geplant, fixiert ist momentan jedoch noch nichts.
Das wird sich aber ändern: Immerhin will Deasel Weasel raus aus ihrem Kaff, raus aus Österreich und in Richtung Weltherrschaft.

Das gesamte Interview findest du am Youtube Channel von PARADOX:

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