Es geht voran und zwar rasend schnell – der Himmel ist die Grenze.

EUGENE THE CAT ist der Name einer aufstrebenden Band aus Linz und verschrieben hat man sich, oberflächlich betrachtet, dem beliebten Genre Electronic. Genau gesagt zeichnet sich der Sound durch eine abwechslungsreiche Mixtur aus Electroswing und Ghetto Funk aus, der wiederum durch Gitarren Elemente, Saxophon, kräftige Synthi-Bässe, eine kraftvolle Stimme und dynamische Schlagzeug Arrangements ergänzt wird.

Sagen wir es einmal so: Die Formation steht für tanzbare Musik und eine energetische Stage-Performance, die teilweise swingt und teilweise schwer groovt – und manchmal auch schwer jazzt. Das von dem fünfköpfigen Klang-Kollektiv erschaffene Spektrum macht Spaß beim Hören und man kann nach einiger Zeit einfach nicht mehr ruhig sitzen bleiben. Dass die Truppe auch live absolut abgeht, konnten sie bereits bei unzähligen Live Gigs unter Beweis stellen (Urban Art Forms, A, Riverside Festival UK usw.). Als großer Bonus: der aberwitzige Mix kommt eben nicht nur von der Konserve, sondern auch mal echt „live“.

Sie gewannen den Austrian Newcomer Award 2014 und durften sich über ein Preisgeld von 5000 € freuen. Desweiteren tourte die Band Ende 2015 mit dem Grandmaster of Electroswing Parov Stelar durch Österreich und Deutschland. Ihr erstes offizielles Release „Ecstatic“, das auf Don Johnston’s „Virtuous Circle EP” enthalten ist, konnte sich auf Anhieb an die Spitze der Beatport Glitch Hop Charts setzen. Dass noch so einiges passieren wird, steht außer Frage. Deshalb haben wir dem Kollektiv ein paar Fragen gestellt.

Interview

music-news.at:Wie habt ihr euch denn kennengelernt?

Eugene the Cat:Im BORG Linz für Popular- und Computermusik.

music-news.at:Wie kam es, dass ihr euer Projekt „Eugene the Cat“ nennt? Gibt es dazu vielleicht eine lustige Geschichte?

Eugene the Cat:Als Philipp und Tobias eines lauen Montagnachmittags die Linzer Landstraße entlang spazierten, unterhielten sie sich über die Unnotwendigkeit von Haustieren. Dabei meinte Philipp, sollte er je eine Katze besitzen, würde er sie Philipp nennen. Daraufhin meinte Tobias: „Ich meine Eugen.“ Baaam. Genauso war das.

music-news.at:Habt ihr schon früh in euren Familien einen musikalischen Background durchlebt?

Eugene the Cat:Ja, zum Großteil. Martin und Tobi haben einmal Blockflöte gespielt.

music-news.at:Warum sind Möhren orangener als Orangen?

Eugene the Cat:Warum schmeckt Seife überhaupt nicht so, wie sie riecht?

music-news.at:Was macht/arbeitet ihr im „normalen“ Leben?

Eugene the Cat:Wir sind Schüler bzw. Studenten. Jeder von uns hat später das Ziel, von der Musik leben zu können.

music-news.at:Ihr habt den Austrian Newcomer Award gewonnen. Welche Möglichkeiten haben sich dadurch ergeben? Hat das etwas mit dem Support für Parov Stelar zu tun?

Eugene the Cat:Wir haben 5000€ gewonnen, die uns sehr geholfen haben. Wir haben das Geld in Werbung und Equipment investiert. Die großen Gigs 2015 kamen durch unser fabelhaftes Management zustande.

Live Impression Urban Art Forms, (c)

Live Impression Urban Art Forms, (c) Dominik Tamegger (DNA Creative Circle)

music-news.at:Wenn euer Budget oder die Connection es hergeben würde: Mit welchem Artist würdet ihr gerne zusammen arbeiten und warum?
Eugene the Cat:GRiZ, KOAN Sound, Gregory Porter und Quincy Jones.

– GRiZ, da er gekonnt Samples, Instrumente und elektronische Musik kombiniert.
– KOAN Sound wegen ihrem genialen Sounddesign. Außerdem prägten sie unseren Stil in unserem Anfangsstadium.
– Gregory Porter ist einfach ein super Sänger mit einem massiven Feeling.
– Quincy Jones, weil er einfach der Größte ist.

music-news.at:Als Kind wolltet ihr sein wie . . .?
Eugene the Cat:– Avatar, Herr der Elemente (Martin)
– Wie Mama (Caro)
– Naruto (Tobias)
– Wie die glücklichen Menschen im IKEA-Katalog (Philipp)
– Der Mann von Whitney Housten (Alex)

music-news.at:Ich konnte im Internet „nur“ vier Songs von euch finden. Wie habt ihr es geschafft durch den relativ geringen Output so viel zu erreichen?
Eugene the Cat:Plump gesagt: durch Glück und unser Management.

music-news.at:Mit welchen Mikrofonen recordet ihr?
Eugene the Cat:Pssst … Geheimnis.

music-news.at:Könnt ihr aus dem Nähkästchen plaudern? Welche Projekte sind geplant, auf was genau dürfen wir uns freuen?
Eugene the Cat:Für Februar ist unser erstes Release geplant. Die EP wird drei Tracks inklusive Remixes internationaler Künstler enthalten. Eine darauf folgende Single ist auch in Planung. Desweiteren arbeiten wir an einem Video und einer tollen Visual Show. Es gibt dieses Jahr auch noch ein paar Überraschungen, über die wir noch nicht sprechen wollen. Watch out.

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