Pontus, ein schwedischer Singer-Songwriter, ist gerade dabei, sich einen Namen in der Musikszene zu machen – sowohl regional als auch international.

Mit seinem ganz eigenen und unverwechselbaren Stil schafft Pontus das, was nur sehr wenige schaffen: sich im positiven Sinne vom Mainstream abzuheben, aber trotzdem nicht zu sehr aus der Schiene zu fallen. Mit seiner Musik, die unter Mainstream House fällt, kreiert er eine ganz einzigartige Form, die im Ohr bleibt. Was besonders hervorsticht, ist, seine besondere Stimme. Diese würde man vermutlich aus tausenden erkennen.Da man noch nicht allzu viel von dem jungen Schweden weiß, haben wir uns gedacht, wir bieten euch mal ein paar Einblicke in sein musikalisches Treiben und seine Person. Bevor wir aber dazu kommen, wäre es empfehlenswert, sich seiner Musik zu widmen und mal reinzuhören, was einen da so erwartet. Hier ist ein Video, das sein neuestes Lied präsentiert:

music-news.at: Pontus, was ist deine Motivation Musik zu machen und auch ins Musikgeschäft einzusteigen?
Pontus:  Ich denke, meine Motivation ist aus Erfahrungen und meiner Lebensgeschichte entstanden. In Kürze werde ich ein Lied veröffentlichen, das „why am I here“ heißt und darin geht es um einen Mann den ich getroffen habe, der so gut wie gar kein Selbstvertrauen hat. Dieser Mann hat als er 16 Jahre alt war, eine Flasche auf seinen Kopf geschlagen bekommen und die hat ihn so unglücklich getroffen, dass er daraufhin behindert wurde. Er musste sich mehrmals täglich übergeben und er fühlt sich ständig hässlich, so wie er jetzt ist. Diese Geschichte hat mich wirklich sehr berührt und er tut mir leid. Deshalb habe ich das Lied geschrieben: „why am I here“. Ich hoffe, dass er es eines Tages hören wird.
music-news.at:Hast du immer schon gewusst oder gespürt, dass Musik deine Leidenschaft ist?
Pontus:Auf jeden Fall. Ich habe schon als Kind gerne gesungen. Aber ich hatte nie so das Gefühl, dass Singen und Lieder zu schreiben so mein Ding ist. Während meiner Schulzeit habe ich Schlagzeug gespielt und als ich 16 war, habe ich mein erstes Lied geschrieben. Ich war damals verliebt und habe so das Gefühl gehabt, dass ich meine Liebe durch mehr als nur Worte und Taten zeigen müsste und habe ihr deshalb ein Lied geschrieben.
music-news.at:Man kann also sagen, dass du durch die Liebe motiviert wurdest. Das ist immer gut, wenn man eine richtig gute Motivation hat. Schreibst du auch jetzt noch all deine Lieder selbst?
Pontus:Bisher habe ich alle Lieder selbst geschrieben, aber man weiß ja nie was die Zukunft noch alles bringen wird.
music-news.at:Hast du eine besondere Taktik wenn es ums Texten geht oder schreibst du einfach darauf los?
Pontus:Schwer zu sagen. Es ist immer unterschiedlich. Manchmal fallen mir Texte ein, wenn ich in der U-Bahn bin oder wenn ich gerade aufwache. Das ist immer unterschiedlich.

Ich versuche mit meiner Musik einen Unterschied zu machen

music-news.at:Worüber schreibst du am liebsten, oder besser gesagt: was sind deine Inputs, die du dann in der Musik verarbeitest?
Pontus:Hauptsächlich schreibe ich von Erlebnissen oder Geschichten, die mich berühren, wie diese eine des Mannes, der durch diesen Unfall behindert wurde. Ich schreibe gerne über Dinge, die jedem einzelnen passieren können. Ich versuche mit meiner Musik einen Unterschied zu machen und es ist egal ob das nur für eine Person oder für mehrere ist. Ich mag es auch nicht wirklich Lieder zu erklären, mir ist es viel lieber, wenn sich jeder selbst eine Geschichte dazu machen kann.
music-news.at:Schweden ist ja für seinen musikalischen Export bekannt und hat auch fabelhafte Weltmusiker hervorgebracht, unter anderem Roxette, Abba, Mando Diao, Avicii und unzählige mehr. Denkst du, dass du eine Chance hast, mit diesen Musikern mitzuhalten?
Pontus:Schweden hat wirklich fantastische Musiker und auch einige, die nicht so bekannt sind und es aber wirklich verdienen würden. Ich weiß natürlich nicht, ob ich es schaffen werde, aber ich werde alles tun, was ich kann, um ihnen eines Tages das Wasser reichen zu können.
music-news.at:Hast du auch einen Plan B, falls das mit der musikalischen Karriere nichts wird?
Pontus:Einen Plan B? Nein, nicht wirklich. Ich bin erst 23 und ich nehme das Leben so, wie es kommt. Mit Musik zu arbeiten ist mein Plan und auch mein Traum.
music-news.at:Du warst ja Teil einer schwedischen Competition, die sich p3 unsigned nennt und hast dort so richtig viel Erfolg damit gehabt. Derzeit hast du auf Spotify über 200.000 Aufrufe und es werden ständig mehr. Wie fühlt sich das so an?
Pontus:Es ist wirklich cool die Unterstützung zu sehen und auch so viele Ermutigungen zu bekommen. Auch die ganzen Reaktionen zu sehen, fand ich wirklich cool.

Pontus scheint auf dem besten Wege seiner musikalischen Laufbahn zu sein und wird diesen Sommer mit seinem ersten Album überraschen und wahrscheinlich auch überzeugen können. Auf jeden Fall wird es spannend seiner Karriere zu folgen, wer weiß welche Erfolge er in den kommenden Monaten und Jahren noch einfahren wird.

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