In der Rechnung enthalten ist auch ihr Erstlingswerk Lacunas Love Loud

Die 5 Jungs aus Graz und Umgebung arbeiten seit Sommer 2012 am Aufbau von ihrem Projekt
Snap DazeD und lassen sich von den Genres Folk, Pop, Rock, elektronischer Musik und teilweise auch Reggae beeinflussen.
Die Mitglieder sind: Georg Herold (Vox, Sax, Piano), Michael Bertl (Acoustic Guitar, Vox, Piano), Thomas Moser (E Guitar, Ukulele), Fridolin Krenn (Bass, Vox), Gabriel Marek (Drums).
Ihr Debütalbum Lacunas Love Loud erschien bereits im März und wurde am 18.03.2014 im The Bang Bang Club mit einer Release Show vorgestellt.

In einem Interview erzählt mir Michael Bertl, die Einflüsse der Band, warum sie selbst mit ihrem Debütalbum so zufrieden sind und was sie privat so machen…

Meilensteine

www.music-news.at:Was war euer größter Auftritt/Erfolg in eurer bisherigen Laufbahn?
Michael:Der größte Auftritt war jener im Gasometer Wien im April dieses Jahres, zu dem wir im Rahmen eines Bandcontests gekommen sind. Bezüglich Erfolge nennen, sind wir immer sehr vorsichtig. Wir bewegen uns zurzeit noch auf dem do it yourself Pfad und in diesem Anfangsstadium geht es unserer Meinung nach darum, so viel Erfahrung (gute und schlechte) wie möglich zu sammeln, um es dann schätzen zu können, wenn man mit Hilfe einer Bookingagentur oder eines Labels dann mal größere Konzerte spielt. Also richtige Erfolge haben wir noch keine zu verbuchen, aber dass Soundportal einen Song aus unserem Debütalbum spielt und wir beim Styrian Sounds mit dabei sein dürfen, sind schon persönliche Meilensteine.

www.music-news.at:Autogramme oder Selfies?
Michael:Am liebsten Autogramme auf Smartphones ;)

Gemeinsame Nenner

www.music-news.at:Was macht ihr, wenn ihr nicht als Snap Dazed unterwegs seid?
Michael:Je nachdem, wen von uns man fragt, aber grundsätzlich fast alles ausschließlich in Graz. Fortgehn alles von Univiertel über Parkhouse bis Pubs, privat bei anderen Musikprojekten bzw. Chören mitwirken bzw. diese mischen/recorden.

www.music-news.at:Was/Wer sind eure musikalischen Einflüsse?
Michael:Da wir sehr unterschiedliche Typen sind, sind die Einflüsse dementsprechend breit gestreut. Red Hot Chili Peppers sind ein gemeinsamer Nenner, spiegelt sich in der Musik jedoch lustiger weise nicht wirklich wider. Hauptsächlich ist es so, dass Einflüsse aus Pop, Rock, elektronischer Musik, Raggae und Folk beim Schreiben aufeinandertreffen und so im Idealfall ein ansprechender Mix für die breite Masse entsteht, der aber auch für kleine Clubshows in alternativeren Locations herhalten kann.

One who knows what it means to live for music does not need to know anything about a band. All you have to do is listen.

www.music-news.at:Ich habe gelesen, dass ihr beim Styrian Sounds Festivals auftreten
werdet! Was bedeutet euch das?

Michael:Wie bereits oben erwähnt, ist das sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Wir werden von Didi Tschmelak (Radio Soundportal) und Tom Zwanzger wirklich konstant unterstützt und dass wir heuer beim Styrian Sounds spielen dürfen, schließt das Jahr perfekt ab und für diese Chance sind wir mehr als dankbar. Außerdem zeigt das auch, dass in Graz allgemein wirklich Platz und Verlangen für bzw. nach heimischer Musik ist, aber wie heißt’s so schön: von nix kommt nix ;)

www.music-news.at: Ipod, Radio, CDs oder Schallplatten – Wie hört ihr am liebsten Musik?
Michael:Schallplatten sind schon was extrem Feines, aber tägliches Musikhören passiert dann meistens doch in den Öffis oder im Auto, also Ipod bzw. Radio.

www.music-news.at:Mit welchem Künstler/welcher Band würdet ihr gerne mal zusammen auf
der Bühne stehen?

Michael:Das ist eine gute Frage. Zusammen performen würde wahrscheinlich mit einer Bläser lästigen Band sehr gut funktionieren. Als Supportact von Mumford and Sons wären wir sicher nicht unglücklich ;)

Album Cover

Ein riskanter Weg?

www.music-news.at:Lacunas Love Loud ist euer Debütalbum, wie lange habt ihr daran
gearbeitet und was hat euch dabei beeinflusst?

Michael:Über 2 Jahre. Auf einem Debütalbum, wie wir das aufgezogen haben, sind alle Nummern drauf, die jemals geschrieben worden sind. Einfach als Schlussstrich für die Anfangszeit und deshalb war die Arbeit dementsprechend zeit- und nervenbelastend. Dennoch kam mit großer Hilfe von Tom Zwanzger ein abwechslungsreiches Erstlingswerk heraus.

Beeinflusst hat uns dabei hauptsächlich das Eingehen auf einander als Musikschaffende. Es standen nicht die musikalischen Einflüsse im Vordergrund sondern der Prozess, alle Einflüsse unter einen Hut zu bringen. Dabei haben wir uns entschlossen, einen eher riskanten Weg zu gehen:
viele Songs enthalten Parts, die einem durchschnittlichen Hörer/einer durchschnittlichen Hörerin als dynamik-störend vorkommen werden, da wir absichtlich teilweise Songs „zusammengestöpselt“ haben und nicht nach dem besten Kompromiss gesucht haben. So ist in jedem Song wirklich jeder von uns kreativ vertreten und wir haben jetzt kein Album, mit dem alle halbwegs zufrieden sind, sondern eines, wo jeder weiß, dass sein Beitrag auch 1:1 am Album ist und deshalb auch stolz darauf ist. Und genau das wollten wir tun, solange wir beim kreieren freie Hand haben, was mit einem Label schon um einiges schwieriger ist.

www.music-news.at:Singt ihr unter der Dusche? Wenn ja, was?
Michael:Singen ist ein starker Ausdruck :P Meistens die täglichen Ohrwürmer.

Zum Abschluss

www.music-news.at:Wo und wann habt ihr eure nächsten Auftritte?
Michael:Am 29.11. beim Styrian Sounds und am 21.2. bei einem selbstorganisierten Konzert in Lieboch mit Mr. Dero & Klumzy Tung, Klay und Assaia.

www.music-news.at:Habt ihr eine Message, die ihr den Lesern von www.music-news.at noch
gerne übermitteln möchtet?

Michael:liebt!

Photocredits: facebook.com/snapdazed

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