Folkshilfe – über ihren Bandnamen, den Eurovision Song Contest und kommende musikalische Pläne!

Beinahe jeder Musiker beginnt auf der Straße Musik zu machen, um mit seiner Kunst bei den Leuten Anklang zu finden. So beginnt auch die Erfolgsgeschichte von Folkshilfe, gegründet bereits 2011, der Durchbruch kam dann 2013. Die drei Oberösterreicher Mathias Kaineder, Gabriel Haider und Florian Ritt sind seitdem bodenständig geblieben. Die Band macht damit weiter, womit sie bekannt geworden sind, sie tourt durch viele Städte und spielt auf Festivalbühnen, kleinen Clubs, und natürlich auch weiter auf der Straße. Genau diese Live-Erfahrung, die die drei Jungs in den vergangenen Jahren gesammelt haben, qualifiziert sie auch für die Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest. Nun ist Folkshilfe unter den letzten sechs potentiellen Teilnehmern. Ob sie Österreich mit der „Quetschn“, der Gitarre, dem Schlagzeug und dem Mundart-Gesang beim Eurovision Song Contest vertreten werden, diese Entscheidung liegt nun bei euch. Am 13. März könnt ihr in der Vorausscheidungs-Live-Show auf ORFeins für die Jungs abstimmen.

www.music-news.at:Wie seid ihr eigentlich zu dem Bandnamen Folkshilfe gekommen?

Folkshilfe:Inspiriert ist er von einem Straßenschild, das wir nach unserem ersten Konzert zufällig gesehen haben. Wir haben dann statt dem „V“ ein „F“ verwendet und die Suche nach einem Namen hatte ein Ende. Der Name steht für „Austrian Folkmusic“.

www.music-news.at:Was muss ein Lied eurer Meinung nach haben, um bei einem Event wie den Eurovision Song Contest, vor einem großen Publikum Erfolg zu haben?

Folkshilfe:Die Mischung muss es haben zwischen anspruchsvoller Musik und eingängigen Melodien. Der Text soll die Leute ansprechen und sie zum Nachdenken bringen, damit es ihnen im Gedächtnis bleibt. Ganz wichtig ist es auch, dass man merkt, dass wir Spaß an unserer Musik haben und es nicht irgendein aufgesetztes Lied ist, das nichts mit uns zu tun hat.

www.music-news.at:Österreichische Mundart hat in der näheren Vergangenheit beim Eurovision Song Contest keinen großen Erfolg gebracht. Wie wollt ihr die Österreicher vom Gegenteil überzeugen, dass man auch mit Mundart beim Song Contest erfolgreich sein kann?

Folkshilfe:Da müssen wir widersprechen. Alf Poier ist Sechster geworden und das waren auch Mundartelemente drinnen. Wir denken man sollte es nicht an der Mundart festmachen, sondern an der Musik und am Inhalt des Textes. Am wichtigsten ist es, dass die Melodien ins Ohr gehen und sozusagen Ohrwurmpotential haben.

Text Folkshilfe

Folkshilfe

www.music-news.at:2015 habt ihr bereits einen dicht gedrängten Plan was Auftritte betrifft (teilweise zwei Städte an einem Tag). Wie bereitet man sich am besten darauf vor?

Folkshilfe:Die Straßentour ist da natürlich eine besondere Geschichte, da wir unverstärkt spielen und Gabriel nicht mit dem Schlagzeug, sondern mit seinem Mini-Percussion-Set. Grundsätzlich bereitet man sich immer bei den Proben vor und mit der Zeit versteht man sich dann eh blind auf der Bühne.

www.music-news.at:In der jetzigen Besetzung gibt es euch seit 2013, Album habt ihr noch keines. Gibt es Pläne für ein Album? Falls ja, wann kann man damit rechnen?

Folkshilfe:Es gibt nicht nur konkrete Pläne, sondern wir sind gerade mitten in der Produktion. Vorgenommen haben wir uns, dass wir es im Mai oder Juni veröffentlichen werden.

Am 7 März erscheint unsere erste EP „Seit a poa Tog“, die wir unter anderem am 10 April im Linzer Posthof präsentieren werden.

www.music-news.at:Habt ihr musikalische Vorbilder?

Folkshilfe:Da wir alle einen unterschiedlichen musikalischen Background mitbringen, sind unsere persönlichen Vorbilder sehr verschieden. Dadurch profitiert unsere Band sehr, da wir alle Einflüsse immer wieder auch aufgreifen und, wenn es passt, einfließen lassen. Wir wollen uns da auch gar nicht auf ein Genre einschränken, sondern das machen wonach wir Lust haben.

Fotocredits: Kevin Rieseneder

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