Der seit 2008 in Deutschland erfolgreich durchgeführte SPH Bandcontest hat nun auch in Österreich seine erste Saison hinter sich. Österreichfinale ist am 31.10. im Explosiv in Graz.

Der SPH Bandcontest ist ein im Jahr 2008 von einer Gruppe von Musikern in Montabaur (Westerwald) gegründeter Bandwettbewerb, der inzwischen österreich- und deutschlandweit stattfindet. Das Kürzel SPH ist ein Relikt aus der Gründungszeit des Contests und steht für Ska Punk Hardcore, dem Lieblingsgenre der Gründer. Inzwischen sind natürlich alle Musikrichtungen willkommen. Mit mehr als 1.000 teilnehmenden Bands und 300 Konzerten pro Jahr ist dieser Bandwettbewerb inzwischen einer der größten Contests im deutschsprachigen Raum.

Der SPH Bandcontest findet jährlich in mehreren Auswahlrunden in ungefähr 50 deutschen Städten statt und erstmals seit der Saison 2015 gab es ihn auch in zehn Städten Österreichs. Der Contest wird durch die nationale Musikindustrie und entsprechende Verbände gefördert. „Diese Partner sehen in unserer Arbeit ein unterstützenswertes Gesamtkonzept für wirklich nachhaltige Nachwuchsarbeit. So gehören zum Beispiel renommierte Firmen wie Shure, ENGL, KLANG, Vision Ears und Palmer zu den Partnern des SPH Bandcontests. Inzwischen sind im deutschsprachigen Raum mehr als 200 junge Menschen aktiv in die Organisation eingebunden, alle selbst leidenschaftliche Musiker.“ freuen sich die Organisatoren von SPH.

SPH: Preise ab der ersten Runde

Sowohl in Deutschland, als auch hierzulande haben wir eine große Tradition in Bezug auf größere und kleinere Bandwettbewerbe. Die Gründer von SPH, Robin Müller und Bernd Kopin, haben sich als sie, vor allem aus wachsender Unzufriedenheit mit den Umgangsformen und Möglichkeiten bei bestehenden Wettbewerben, SPH gründeten bemüht, die bestehenden Grenzen zwischen Veranstaltern und Musikern aufbrechen: „Es war und ist uns wichtig, die Musiker endlich in den Mittelpunkt zu stellen. In unserem Konzept waren die Bands von Anfang an der entscheidende Teil des Gesamtkonzeptes, um den sich alles drehen muss.“ Ihrer Philosophie entspricht es auch heute noch, die Ausbeutung von Künstlern zu stoppen: „Natürlich müssen wir gesund wirtschaften, damit es uns auch im nächsten Jahr noch gibt, wir versuchen aber, einen großen Teil an euch zurückzugeben. Uns ist es wichtig, dass wir als Veranstalter des Wettbewerbs mit unseren Musikern auf Augenhöhe agieren.“

Die Teilnehmerzahlen geben den Organisatoren recht, denn auch in der ersten Saison in Österreich sind die Macher von SPH sehr zufrieden mit der Response von Musikern und Publikum. Stolz ist man auch darauf, dass den Bands nicht nur Erfahrungswerte geboten werden, sondern dass schon ab der ersten Runde die Bands auch wirtschaftlich von ihrer Teilnahme profitieren sollen: „Wir achten sehr darauf, deutlich mehr und vor allem nützlichere Preise für die Bands bereitzustellen, als andere Wettbewerbe das tun. Beim SPH Bandcontest entscheiden Bands und Partner mit, was es zu gewinnen gibt. Dies sind neben unzähligen und in unseren Augen besonders wichtigen Coachings vor allem auch Auftrittsmöglichkeiten auf Festivals oder als Support bekannter Acts. Einen Haufen professioneller CD-Produktionen im Studio, Grafikdesigns und Musik- und Lyric-Videos sind auch dabei – unsere Preise haben mittlerweile einen Gesamtwert von über 50.000 Euro. Außerdem erhält jede teilnehmende Band ein Förderpaket mit sinnvollen Gutscheinen und Gratis-Leistungen im Wert von 500 Euro, unabhängig von ihrem Abschneiden. Darüber hinaus vergeben wir inzwischen jedes Jahr Equipment und Dienstleistungen (Instrumente, Verstärker, Boxen, Mikrofone, In-Ears, Merch, Effektgeräte und vieles mehr), auch schon vor dem Finale.“

Ein faires Wertungssystem mit Fachjuryfeedback

Der SPH Bandcontest ist nach wie vor eine nicht staatlich bezuschusste Organisation von Studenten und Musikern, die einen Großteil ihrer neben dem Studium verfügbaren Zeit in die Durchführung der Konzerte stecken. Inzwischen zählen zum erweiterten Team mehr als 200 junge Menschen in Deutschland und Österreich. Auch beim Wertungssystem wird auf Fairness großen Wert gelegt: Beim SPH Bandcontest entscheiden in jeder Runde 50% Publikum (Erst- und Zweitstimme, die an unterschiedliche Bands vergeben werden müssen) und 50% Fachjury. „Uns ist Transparenz und Genauigkeit wichtig. Deshalb erfassen wir zum Beispiel nicht hunderte Publikumsstimmen durch Handzeichen und deswegen gibt es beim SPH Bandcontest neben ordentlichen Stimmzetteln von der ersten Runde an eine Fachjury – und zwar eine, die nicht zwangsläufig auf große Namen setzt, sondern vielmehr auf tatsächliches Interesse an der Weiterentwicklung der Künstler und den Dialog mit euch Bands. Wir sehen ein kontinuierliches Juryfeedback neben den guten Kontakten und der zunehmenden Bühnenerfahrung als das Wichtigste, das wir euch Bands beim Bandcontest mitgeben können.“, sind die Organisatoren überzeugt.

In Österreich ist Simon Hanowski der Hauptverantwortliche für die SPH-Shows. Als gebürtiger Westerwälder ist Hano dem SPH Bandcontest schon von der ersten Stunde an verbunden. In der Medienbranche groß geworden, ist der in Berlin lebende Student immer offen für neue Denkanstöße und Herausforderungen. Diese führen ihn, sei es im Dienste der Kultur oder als Schlagzeuger mit seiner Band The Hotspurs, um die ganze Welt – aus China, Kanada oder Skandinavien hat er jedenfalls schon einige Anekdoten zu erzählen. Einige Abende in der Funktion des Jurors während der Saison 2013 brachten ihn schließlich auf den Geschmack, auch hinter den Kulissen mehr Verantwortung zu übernehmen: als Bandmanager und erster Ansprechpartner für alle, die mit dem SPH Bandcontest in Österreich zusammenarbeiten.

Kontakt: hano@sph-bandcontest.at

Daher auch der Aufruf an alle jungen Bands in ganz Österreich: Macht mit beim SPH Bandcontest Österreich 2016. Ab in die zweite Saison.

SPH Bandcontest Teilnahme

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