Bandcontests scheint es bereits zur Genüge zu geben, doch die Veranstalter des Volx:Battles versuchen neue Wege zu gehen und fair zu agieren.

In jedem Land, in jedem Bezirk, nahezu in jedem kleinen Kaff nahe dem Ende der Welt, scheint es den einen oder anderen, kleinen oder etwas größeren Bandcontest zu geben, und sie alle beruhen im Großen und Ganzen auf demselben Prinzip und Ablauf.
Dass sich heute noch jemand denkt, einen weiteren Contest auf die Beine stellen zu müssen, wirkt nun eher einfallslos, als tatsächlich notwendig. Doch diese Einfallslosigkeit darf man den Machern des Volx:Battle nicht so ohne weiteres unterstellen.

Ein Contest für die Musik?

Volx:Battle

Volx:Battle

Musikalisch kennt das Volx:Battle keine Grenzen. Das heißt, es ist „egal ob ihr mit der „Quetsch’n“ oder der Big Band, der Hardrocktruppe oder als neue Popstars auftretet – die Bühne gehört euch!“, wie der Veranstalter betont.
Doch wirklich abheben vermag sich der neue Contest dadurch, dass keine Teilnahmegebühren verlangt werden, im Gegenteil, die Eintrittsgelder (abzüglich Steuern und gesetzliche Abgaben) werden fair unter den teilnehmenden Bands aufgeteilt. So will man die Künstler und Künstlerinnen wirtschaftlich entlasten und sich dennoch dazu anspornen viele Fans mitzubringen. Dennoch wird den Bands kein Ticketverkauf aufgezwungen.
Unter allen Anmeldungen wird eine Fachjury neun Bands auswählen, die schlussendlich am eigentlichen Contest teilnehmen. Eben jene neun Bands werden in Dreiergruppen an drei Abenden im Klagenfurter Volxhaus auftreten. Jede Band bekommt eine Spielzeit von 30 Minuten, eine durchaus gute Zeitspanne um sich dem Publikum vernünftig präsentieren zu können.

Voting in zwei Schritten

Das Voting-System klingt im ersten Moment ein wenig kompliziert, ist aber wohl einen Versuch wert. Bei den Konzerten werden sowohl das Publikum wie auch eine Jury ihre Stimmen an ihre Favoriten verteilen. Die Stimmen des Publikums zählen hier gleich viel wie die der Jury. Da eine Publikumsstimme drei Punkte zählt sieht das in der Praxis wie folgt aus: Bei 100 Besuchern vergibt das Publikum insgesamt 300 Punkte, dementsprechend werden auch die Stimmen der Fachjury mit 300 Punkten gewichtet.
Im Anschluss an die Veranstaltung startet das Online-Voting. Jede online abgegebene Stimme zählt jedoch lediglich einen Punkt. Eine Vor-Ort-Stimme hat somit den dreifachen Wert und die Bands tun gut daran, ihre Fans zu motivieren, direkt beim Konzert dabei zu sein.
Die vier punktestärksten Bands der ersten Runde steigen in die zweite Runde auf und das Votingsystem startet erneut nach dem bereits beschriebenen System, nach jeder Runde werden die Punktestände wieder auf null gesetzt. Schlussendlich treten die zwei stärksten Bands im Finale gegeneinander (oder miteinander?) an. Im Finale fällt das Online-Voting weg und es zählen nur noch die vor Ort vergebenen Stimmen.

Und der Gewinn?

Achja… natürlich darf sich der Sieger am Ende über einen verdienten Preis freuen. Auch hier betritt das Volx:Battle etwas andere Wege. Dem Gewinner kommt ein Promotion und Marketing-Paket im Wert von 25.000 Euro zu. Dieses besteht aus:

Einer professionellen Homepage samt zwölf Monaten Webspace und Wunschdomaine
Einem 12 monatigen Marketing-Full-Service
Einer Smartphone – Promo – App
Einem Social-Media-Full-Service bei Facebook, Twitter & Google Plus mit eigenen Seiten und eigenem Social-Media-Manager
Einem Social-Media-Full-Service bei Facebook, Twitter & Google Plus mit eigenen Seiten und eigenem Social-Media-Manager
Einem Musikvideo-Dreh mit mehreren Kameras, Schnitt und Bearbeitung
Einem Konzert im VolXhaus – die Einnahmen aus den verkauften Karten gehen gänzlich an euch (abzüglich Steuern und gesetzliche Abgaben)
Promotion auf allen den Veranstaltern zur Verfügung stehenden Plattformen
Ein professionelles Fotoshooting und grafische Ausarbeitung von Werbematerial und Merchandising-Artikeln (Folder, Give Aways, T-Shirts,…)
Zwölf Monaten digitalem Verkauf der eigenen Songs über Amazon, iTunes, Google Play, 24-7 Entertainment, Audible, Nokia MixRadio, Rdio, Shazam, Spotify, 7digital, Deezer, Juno uvm. Der Reinerlös kommt EUCH zu 100% zugute!

Volx:Battle – Anmeldephase läuft

Dem Volx:Battle sollte somit nichts mehr im Wege stehen. Ob der Contest die faire und musikorientierte Veranstaltung wird, die sie verspricht zu sein und die sich viele Bands schon lange wünschen bleibt natürlich abzuwarten und wird erst nach dem Ende der ersten Ausgabe mit Sicherheit zu beantworten zu sein. Einige Statements der Veranstalter machen auf alle Fälle Mut: „Dass die Bands und ihre einzelnen Mitglieder bei Musikveranstaltungen aber die Hauptakteure sind, ohne die derartige Events gar nicht möglich wären und dabei gute und harte Arbeit leisten, gerät dabei völlig in den Hintergrund. Wir finden, dass die Musiker aber für ihr Engagement gebührend entlohnt und gefeiert werden sollen.“
Für interessierte Bands dürfte es auf jeden Fall einen Versuch wert sein. Hier geht es zur Anmeldung und allen weiteren Infos zum Volx:Battle. Klagenfurt wartet…

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