Anlässlich der Ankündigung der mittlerweile 6. Edition von „Punk goes Pop“ haben wir uns mal ein paar Gedanken zu Coversongs gemacht.

Es gibt tausende, oftmals viele verschiedene Covers von einem Lied. Besser gut kopiert als schlecht selbst gemacht, oder? Es gibt Coversongs, die den Originalen sehr ähnlich sind – und dann gibt’s, besonders im Metalbereich, Versionen von Songs, die komplett umgebastelt und neu interpretiert wurden. Die meisten davon sind durchaus ernst gemeint, es gibt aber auch ein paar, die durchaus in Richtung Parodie gehen.

Als erstes fällt mir da Rihanna’s „Umbrella“ ein, ein Lied, das uns allen früher oder später ziemlich auf die Nerven ging. Die italienische Pop-Punk Band Vanilla Sky hat den Song 2007, nur ein paar Monate nach dem Release, neu interpretiert und ein sehr witziges Video dazu gedreht. Ich will aber gar nicht zu viel verraten, hört und seht es euch doch am besten selbst an.

Klassiker

Es gibt dann auch ein paar Klassiker, die wohl jeder, der sich musikalisch in der eher rockigen Szene bewegt, gut kennt. Genannt werden muss auf jeden Fall das Cover von Britney Spears‘ „Oops I did it again“ von Children Of Bodom. Über die musikalische Qualität lässt sich streiten, aber unterhaltsam ist es in jedem Fall.

Anscheinend sind Britney Spears Songs sehr beliebt, denn auch August Burns Red haben eines ihrer Lieder gecovert. Ihre Version von „Baby One More Time“ erschien auf der zweiten Edition von Punk Goes Pop, ein Projekt von Fearless Records, über das ihr später noch mehr erfahren werdet.

Eine richtig coole Version von „Big In Japan“ (Original von Alphaville) gibt’s von Guano Apes, mit dazugehörigem Video.

Einer meiner persönlichen Lieblings-Coversong ist ja „Stronger“ von Breakdown Of Sanity. Der Song von Kanye West wurde gründlich umgebaut, durchgerüttelt, mit Blast Beats und Breakdowns versehen und heraus kam ein richtig cooler, eigenständiger Track.

Nicht nur Radiosongs werden gecovert…

Es müssen nicht immer bekannte, komplette Songs sein – das zeigen Upon A Red Sky mit ihrem Metal-Cover vom Harlem Shake, der letztes Jahr ein gefeierter Internet-Trend war. Das Video dazu ist übrigens auch ziemlich sehenswert.

Auch The Devil Wears Prada haben mit ihrem Cover des Spongebob Schwammkopf-Themesongs, in ihrer Version „Spongebob Grindpants“ genannt, bestimmt das eine oder andere Kind verstört.

Die deutsche Band We Butter The Bread With Butter haben auf ihrem Debutalbum “Das Monster aus dem Schrank“ auf die Neuinterpretation von Kinderliedern spezialisiert. Die Electro-Deathcore-Versionen von Liedern wie „Backe Backe Kuchen“ oder “Alle meine Entchen” fanden bei den Fans durchaus Anklang, auch, wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass sich jemand sowas ernsthaft auf Dauer anhören kann.

Das ist natürlich nur eine Auswahl an Covers, wie schon erwähnt, gibt es tausende. Ich hab‘ bestimmt einige Songs vergessen und würde gern wissen, was eure Lieblings-Covers sind! Schreibt sie doch in die Kommentare.

Punk Goes Pop

„Punk Goes Pop“ ist ein Teil der „Punk Goes…“ Reihe von Fearless Records. Das sind Sampler, auf denen Punk-Rock Bands Songs anderer Musikrichtungen neu interpretieren. Es wird oft diskutiert, ob die Bands auf den „Punk Goes…“ CDs wirklich als Punk-Bands bezeichnet werden dürfen, aber mal ganz ehrlich: hättet ihr die Reihe „Post-Hardcore, Emo, Metalcore, maybe Poppunk with a little bit of Metal Goes…“ genannt? Bisher waren Bands wie Memphis May Fire, Mayday Parade, Silverstein, Miss May I, A Day To Remember und August Burns Red auf den Alben vertreten.

Am 17. November kommt die neue, sechste Edition von „Punk Goes Pop“ auf den Markt. Vorab veröffentlicht wurde ein Video von We Came As Romans, die Taylor Swift’s Song „I Knew You Were Trouble“ gecovert haben.

Fotocredit: Punk goes.com

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