Noch bevor Calvin Broadus, eher bekannt unter dem Namen Snoop Dogg oder seit geraumer Zeit auch Snoop Lion genannt, durch seine Musik reich und berühmt wurde, machte er sein Geld durch den Verkauf von Gras in seiner Highschool Zeit. Ob er sich damals hätte vorstellen können, dass er damit einmal ganz legal Geschäfte machen könnte, und auch würde? Kaum denkbar.

Mittlerweile jedoch vergeht kein Jahr, ohne dass Berichte über Snoops Aktivitäten in der US Cannabis Branche durch die Medien ziehen. Bereits 2015 wurde bekannt, dass er in das Startup Eaze investierte, welches als Schnittstelle zwischen Abgabestellen und Konsumenten agiert. Noch zuvor hatte er in die erfolgreiche Vaporizer Firma Grenco Science investiert, über die auch eine Vaporizer Sonderedition des Rappers erschien, der Snoop Dogg G-Pen Herbal Vaporizer.

Ebenfalls im Jahr 2015 lancierte der Musiker sein Cannabis Webportal Merryjane.com, welches als Informationsplattform zu Hanf die interessierten Leser auf dem laufenden hält und mit Nachrichten versorgt. Ebenfalls wurde berichtet über eine Partnerschaft zur kanadischen Firma Tweed, welche auch in unseren Breiten bekannt ist, da sie große Mengen medizinischer Cannabisblüten nach Deutschland importiert. Nun steht Snoops bislang größter Wurf in Sachen Cannabis auf dem Plan, welcher gleichzeitig einer der größten der Branche ist.

Risikokapital für die Cannabis Industrie

Snoop Doggs Risikokapitalfirma Casa Verde Capital will 45 Millionen US Dollar in die Cannabis Industrie investieren, genauer gesagt in Startups, die rund um das Geschäft mit dem grünen Gold arbeiten, ohne selbst Kontakt zu den Pflanzen zu haben.

Firmen, die selbst Marihuana anbauen oder verkaufen, werden bei diesem Investment nicht berücksichtigt. Dies ist wohl der Tatsache geschuldet, dass Gras in den Staaten auf Bundesebene illegal ist und für Banken, die in den ganzen USA tätig sind, Transaktionen von Firmen, die direkt in Herstellung und Vertrieb von Hanf involviert sind, nicht unproblematisch sind.

Die ganze Investition wird in Stufen gestaffelt. In der Startphase werden die jungen Unternehmen mit je circa einer Millionen Dollar unterstützt. Hierfür soll bereits die Hälfte der gesamten Summe aufgewendet werden. Die Firmen, die mit dem Geld einen erfolgreichen Start hinlegen, können sich in der zweiten Phase dann nochmal über eine kräftige Finanzspritze freuen, denn die andere Hälfte des Fonds wird ihnen in Summen zwischen 3 und 5 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Mit einer solchen Starthilfe sollte sich einiges bewerkstelligen lassen, auch in dem geradezu explodierenden US amerikanischen Cannabis Markt.

Für Snoop Dogg müssen die Entwicklungen in den gesetzlichen Regelungen für Hanf, national wie international, ein Paradies auf Erden bedeuten, kann er sich nun legal mit all seinen Leidenschaften beschäftigen… Hip-Hop, Marihuana, Weed und… ach ja, Gras.

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