Lange ist’s her, dass man von den Bangles was gehört hat. Da stellt man sich doch die Frage: Gibt’s sie noch?

Die legendäre Girl-Power Gruppe aus den 80ern. Leben sie eigentlich noch? Man hat ja schon lange nichts mehr von ihnen gehört. Das denken sich wahrscheinlich einige. Aber stimmt das auch? Wir haben ein bisschen nachgeforscht, was aus der Kultgruppe geworden ist und was sie heute machen.

Jeder fängt mal klein an

1981 wurde die Gruppe „Bangles“ in LA gegründet und formierte sich aus den Schwestern Vicki und Debbi Peterson und Susanna Hoffs. Alle drei waren auf der Gitarre und im Gesang beheimatet. Michael Steele trat der Gruppe erst ein wenig später bei und fungierte als Bassistin. Erst 1984 unterschrieben die Bangles ihren ersten Plattenvertrag bei Columbia Records. Doch auch dann schien der Erfolg noch nicht so recht durchkommen zu wollen. Es dauerte weitere zwei Jahre bis sie ihren Durchbruch mit dem Album Different Light hatten. Aus diesem Album gingen vier Singles hervor, unter anderem auch „Manic Monday“ und „Walk Like an Egyptian“.

Läuft es erst mal gut….naht auch schon das Ende

Bereits 1988 kam es zu internen Spannungen und Differenzen in der Gruppe, da der Hauptfokus der Presse auf Susanna Hoffs lag. Dadurch machte sich Unzufriedenheit bei den übrigen Mitgliedern der Gruppe breit. Doch dies schien ihnen nicht im Wege gestanden zu sein. Denn 1989 hatten sie den wohl größten Hit ihrer Karriere: „Eternal Flame“. Die Welttournee zogen die Mädels noch durch, aber im Herbst dieses Jahres gaben sie offiziell ihre Trennung bekannt.

Die Reunion nach langer Pause

Anscheinend hielten sie es ohne einander doch nicht aus und entschlossen sich 1999 deshalb zu einer Reunion der Bangles. Die Gruppe stand erstmals wieder vereint im Studio und produzierte den Soundtrack zu dem Film Austin Powers 2. Bereits im September des folgenden Jahres gingen sie gemeinsam auf Tournee und im März 2003 erschein auch ihr Comebackalbum: Doll Revolution.

Wieder eine Spaltung

Nach außen hin schien alles gut zu laufen, doch der Schein trübt ja bekanntlich. Im April 2005 entschied sich die Bassistin Michael Steele die Gruppe wieder zu verlassen. Doch der Rest der Band scheint dennoch motiviert ihre musikalischen Ziele weiter zu verfolgen und so erscheint 2007 erstmalig eine Live DVD, nämlich Return to Bangleonia. Anscheinend fanden die Girls immer mehr Inspiration und veröffentlichten auch im Jahr 2011 wieder ein Album. Sweetheart of the Sun, wurde aber gerade im deutschsprachigen Raum nicht mehr sonderlich bekannt. Das bislang letzte Werk ihrer Arbeit wird seit 2014 online zum Erwerb angeboten. Es ist jedoch lediglich eine Zusammenstellung früherer Veröffentlichungen, Demos und Liveaufnahmen.

Wie wir also sehen, sind alle noch am Leben und scheinen auch noch äußerst produktiv zu sein, auch wenn man nicht mehr allzu viel von ihnen hört.

Foto (c) Wiki Commons

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