Die Dogg Pound Legende ist zwar in die Jahre gekommen, wie Snoop Dogg und der Rest der Long Beach Crew (LBC) auch, doch nach wie vor ist Kurupt noch dick im Geschäft. Und zwar dicker als man denkt, wenn man seinen Werdegang nicht verfolgt oder in einem Cannabis-legalisierten Bundesstaat der USA, bestenfalls Kalifornien, lebt. Wie einige seiner Rap-Kollegen auch, ist der mittlerweile 46jährige ins amerikanische Weed-Business eingestiegen.

Ein Leben nach oder neben dem Hip-Hop

Natürlich profitiert Kurupt auch noch von den 90er Jahren, einer Zeit, in der man als erfolgreicher Rap-Star noch richtig Asche machte mit Platten- und CD-Verkäufen. Aber das bedeutet nicht, dass er sich bereits mit seinen Millionen zur Ruhe gesetzt hätte. Er ist einerseits immer noch musikalisch aktiv, aber andererseits hat auch er eine weitere Leidenschaft zum dritten Standbein gemacht, Cannabis. Snoop, Berner oder B-Real, viele Rapper machen mittlerweile Geld mit Weed, besitzen Dispensaries oder haben eigene Strains herausgebracht. Der Girl Scout Cookies von Berner ist vermutlich die weltweit erfolgreichste Weed-Sorte, bei deren Kreation ein Rapper seine Finger mit im Spiel hatte.

Kurupt´s Moonrock

Für Kurupt war entweder die Idee, einen Strain herauszubringen also nicht mehr originell genug, oder er brauchte einfach etwas härteres. Gemeinsam mit seinem Partner, Dr. Zodiak, verkauft er Moonrocks. Das sind Blüten, in Haschischöl getaucht, und in Kief gewälzt. So kommen die Brocken auf THC-Werte von mehr als 50 Prozent. Erfunden hat Kurupt sie nicht, das soll eine Weed-Apotheke namens Starbudz760 gewesen sein, aber ohne die Westcoast-Legende wären sie nicht halb so bekannt. Kurupt Moonrocks sind daher quasi marktführend in diesem Segment. Die Moonrocks gibt es mittlerweile in einigen unterschiedlichen Sorten. Für Kurupt´s Moonrock werden übrigens Girl Scout Cookies Blüten verwendet, der Strain vom Rap-Kollegen Berner. Unter den Rappern im Cannabiz scheint man eher an Zusammenarbeit interessiert, weniger am Konkurrenzkampf. Auch Snoop Dogg nimmt hocherfreut sein Glas Moonrocks entgegen und zeigt sich im Video von der Qualität überzeugt.

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