Was offenBART die männliche Gesichtsbehaarung?

Die männliche Gesichtsbehaarung gilt seit jeher als Symbol der Lebenskraft, Gesundheit und der sexuellen Reife. Über die Jahrhunderte gab es unzählige verschiedene Trends und Bartmoden, vom glattrasierten „Babyface“, über den Schnurrbart in all seinen Varianten, zum aktuell modernen Vollbart.
Ein Bart ist und bleibt ein Ausdruck der Männlichkeit und einer gewissen Dominanz. Er unterstreicht die Individualität. Man kann ihn je nach Belieben tragen und stylen, wie man möchte.
Der berühmte Dreitagebart, zum Beispiel, soll ja bei Frauen besonders beliebt sein, dass die Stoppeln eventuell beim Küssen stören, wird in Kauf genommen. Ich persönlich muss gestehen: I like big beards and I cannot lie. Je bärtiger, desto besser, allerdings immer gepflegt und am besten in Kombination mit einem guten Haarschnitt. Ein Bart hat einfach etwas Natürliches, Raues an sich und bietet einen guten Kontrast zu einem sonst smarten, minimalistischen Look.

“I like big beards and I cannot lie. Je bärtiger, desto besser, allerdings immer gepflegt und am besten in Kombination mit einem guten Haarschnitt”

Die Witze über Conchita Wurst haben mittlerweile eigentlich alle … genau, einen Bart. Ihr „Gesichtsflaum“ war wohl im letzten Jahr einer der am meisten diskutierten und hat für viel Gesprächsstoff gesorgt. Er ist ja auch wirklich sehr dicht, gleichmäßig und gut gepflegt, das muss man ihr lassen! Man darf aber nicht vergessen, dass es auch andere Künstler und Musiker gibt, die durch ihre „maskulinen Gesichtswärmer“ Aufmerksamkeit erregen. Allen voran hätten wir da die drei Rocker von ZZ Top, von denen natürlich ausgerechnet der eine, dessen Nachname „Beard“ ist, den glattrasierten Look bevorzugt. Die anderen zwei haben allerdings genug Bart, um das zu kompensieren. Schauspieler Shia Labeouf, beeindruckt momentan auch durch seinen Mut zum Bart.

Movember: Behaarung für den guten Zweck

Das Prinzip vom Movember ist simpel: Am 1. November beginnt man glattrasiert, dann wird einen
Monat lang der Schnurrbart kultiviert. Dadurch soll man zur sprechenden Werbetafel werden und durch sein offensichtlich verändertes Aussehen Gespräche anregen. Ziel des Ganzen ist es, Aufmerksamkeit auf Männergesundheit und Krebsvorsorge zu lenken und Spenden für verschiedene Organisationen, die sich eben genau diesen Themen widmen, zu sammeln. Also: Im Movember Schnurrbart tragen und die Welt ein Stückchen besser machen!

Bartpflege will gelernt sein

Mit dem Trend zum Bart wächst natürlich auch der Bedarf an Pflegeprodukten und sogenannten Barbershops, also Friseursalons, die sich auf das Kämmen und Stutzen der Gesichtsbehaarung spezialisiert haben. Für die Pflege zu Hause gibt es spezielle Shops mit Bartreiniger und Wachs zum Stylen. Egal, ob nur leichte Stoppeln oder eine ganze „Gesichtsmatratze“, es bleibt zu sagen: Jedem das seine. Aber am liebsten ist mir ein Mann mit Bart.

Bärte inspirieren – manche Leute sogar zur Produktion ganzer Alben. Hier geht’s zu unserem Feature über The Beards.

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