Jazz ist in den USA um 1900 entstanden und ist eine Musikrichtung, die vor allem durch die afroamerikanischen Musiker entwickelt und geprägt worden ist. Bis zur heutigen Zeit kann der Jazz mit unzähligen verschiedenen Musikformen in Verbindung gebracht werden und hat viele Musikstile und Genres mitbestimmt. Ein Crossover mit anderen Musiktraditionen war die Folge, denn heute werden auch Musikstile zum Jazz gezählt, die nur noch sehr entfernt etwas mit dem ursprünglichen Jazz zu tun haben. Der Jazz hat eine hohe künstlerische Bedeutung und zeigte vielen anderen Musikstilen wie der Popmusik, der Folkmusik neue Wege. Oft wird der Jazz als amerikanisches Gegenstück zur klassischen europäischen Musik gesehen, was auch auf den Anspruch der Musik im Jazz und die künstlerische Interpretation der Musiker zurückzuführen ist. Das Tonsystem, Melodik,  Harmonik und die musikalischen Formen, sowie die Besetzung mit den Instrumenten (Blasinstrumente, Klavier, Gitarre, Kontrabass) sind im Jazz überwiegend aus der europäischen Musikform entlehnt. Trotzdem sind die Bestandteile im Jazz auf eigene Art und Weise genutzt worden und haben damit die besondere Rhythmik und die spontane und intensive Art im Jazz hervorgebracht. Die spezielle Rhythmik und die Jazz Elemente lassen sich auf die afroamerikanische Musikkultur zurückführen und haben zu der ausdrucksstarken Jazzharmonik und Jazzrhythmik geführt. Die Improvisation im Jazz hat eine große Bedeutung, ist Hauptelement und hat in Verbindung  mit dem unverkennbaren Groove zu einer hohen Popularität und der weltweiten Verbreitung des Jazz geführt. Der Jazz wurde immer auch als eine ernsthafte kulturelle Leistung gesehen und nicht nur als Unterhaltungsmusik verstanden. Die vielen Jazzstile wie den New Orleans Jazz, den Dixieland Jazz, den Chicago Jazz, Beebop, den Latin Jazz bis hin zum Free Jazz sind nur einige Richtungen, die sich mit der Zeit entwickelt haben.

Video: Dizzie Gillespie – Bebop

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