Cool Jazz entsteht Ende der 40 er Jahre aus dem Bebop, der aber nicht im rasanten und hektischen Tempo seines Vorgängers gespielt wurde, sondern mit einer entspannten Klangästethetik vorgestellt wurde und eigentlich nicht viel mit seiner Namensgebung zu tun hatte, denn als cool , bzw. unterkühlt konnte der Cool Jazz nicht bezeichnet werden. Cool Jazz zeichnet sich durch seine musikalische Transparenz aus und hatte mit den Arrangeuren und Pianisten Gil Evans, dem Saxophonisten Gerry Mulligan sowie John Lewis von Beginn an starke Vertreter gefunden.

Die Bläser spielten beim Cool Jazz ohne Vibrato und gaben so der Musik eine ganz bezeichnende Stilbildung. Miles Davis war aus dem Bebop gekommen und kehrte diese Stil den Rücken, nachdem er vom Cool Jazz infiziert wurde. Miles Davis wurde dann später zu den ganz großen Stars des Cool Jazz und spielte schon seit Ende der 40 Jahre eine zentrale Rolle in diesem Musikgenre.

Ein anderer Vertreter des Cool Jazz war John Lewis mit seinem Modern Jazz Quartett der sehr erfolgreich wurde und sich zu einem repräsentativen Musiker des Cool Jazz entwickelte. Schon ab den 60er Jahren ist die Hochphase des Cool Jazz vorbei, weil sie den modernen Ansprächen einer Barmusik dann nicht mehr entsprach.

Video: Miles Davis – Cool Jazz Sound

Video: 60 ‚ Cool Jazz

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