Der Swing gehört zum Jazz und hat seine Anfänge in den USA der 20 er Jahre. Die Stilrichtungen des Dixieland Jazz oder des Chicago Jazz waren dem Swing vorausgegangen. Die Zeit des Swing war einer ganzen Ära zuzuordnen, da aus dieser Musikrichtung auch eine sehr gute Tanzbarkeit hervorging, die den Swing sehr populär machte. Der Swing war für das Entertainment wie geschaffen, bewahrte sich aber als Musik trotzdem seinen eigenen Stil. Die Big Bands sind unzertrennbar mit der Musik des Swing verbunden und waren in verschiedenen Besetzungen, was auch oft als Jazzorchester bezeichnet wurde, für den Swing verwendet worden. Die Größe des Orchesters entschied über die Möglichkeiten im Musikstil und die Musiker konnten ihre ganze Bandbreite mit den originell besetzten Orchestern ausspielen. Count Basie ist der Musiker, der den Swing berühmt gemacht hat und als außergewöhnlicher Pianist aus dieser Zeit hervorgegangen ist. Der Swing wurde zur populärsten Musikrichtung des Jazz überhaupt und hatte seinen Höhepunkt in den 40 er Jahren in den USA. Auch der Swing hat seine Wurzeln in der Afroamerikanischen Musik und wurde von schwarzen Musikern gespielt, was die weißen Musiker schnell kopierten und eine beispiellose Vermarktung und Kommerzialisierung entwickelten. Die typische Big Band geht auf die ersten Besetzungen im New Orleans Jazz zurück. Als Urgründer der Big Band ist der New Yorker Pianist und Arrangeur Fletcher Henderson zu sehen, der die Mehrfachbesetzung mit Bläsern schon sehr früh ausprobierte und damit den Stil der Big Bands entscheidend prägte. Die klassische Besetzung einer späteren Big Band hatte dann 17 Musiker und einen Bandleader, die sich in die verschiednen charakteristischen Big Band Gruppen aufteilten.

Video: Count Basie – Shout And Feel It

Video: The Fletcher Henderson Orchestra – My Pretty Girl