Drumfunk gehört zum Drum and Bass und wurde auch unter den Bezeichnungen Edits oder Choppage bekannt gemacht. Im Drumfunk liegt der Schwerpunkt auf den funkigen Drums und den Soulbreaks, die einer komplexen Rhythmik angeordnet werden. Drumfunk hebt sich deutlich von den üblichen Drum and Bass Produktionen ab und ist hauptsächlich auf einem 2 Step Rhythmus aufgebaut. Im Drumfunk bedienen sich die Musiker der alten Produktionstechniken, die man schon in den Jahren 1994 und 1995 vor allem im Drum and Bass verwendete. Viele Tracks im Drumfunk klingen als würde ein Schlagzeugspieler live spielen, was auf einen ausgereifte Rhythmusstruktur schließen lässt. Die Einflüsse im Drumfunk stammen aus Funk, Jazz und Dub, wie es auch vielen anderen Musikrichtungen innerhlab der Elektronischen Musik der Fall ist. Drumfunk kann auch gut ohne die Tanzeinlage angehört werden und grenzt sich auch mit dieser Eigenschaft vom Drum and Bass ein weiteres Mal ab.

Breakage wurde als erster Künstler mit Drumfunk bekannt und hatte mit einem Remix von Doc Scott „Here Come The Drums“ einige Erfolge zu verzeichnen. Mit weiteren Releases auf dem Label Inperspective Records wurde auch der Hit Acid Rain von Equinox bekannt und brachte den Drumfunk aus der Ecke des Nischenproduktes heraus. Die Drumfunk Produzenten und Künstler haben mit ihren Veröffentlichungen eine respektable Reichweite erhalten und sind auch außerhalb des Genres Drumfunk mit ihren Tracks bekannt geworden.