Über die Compilation-CD-Reihe „This is Terror“ wurde eine Musik etabliert, die industriell (klanglich verschmutzt), relativ monoton und düster klingt. Das ist die Entstehungsgeschichte des Terror-Genres im niederländischen Raum. Terror klingt dabei nicht unähnlich zum Gabber. Terror ist „nur“ industrieller Frenchcore und dementsprechend geschwindigkeitsmäßig einzuordnen, so eine Faustregel. Zum Gabber aber findet eine kulturelle Abgrenzung statt, da dieser Begriff in Berlin erst generell für den Hardcore gebraucht wurde und später etwas differenzierter auf härteren „Berliner“ Gabber bezogen wurde. Auch zeitlich kann man beide Stile gut auseinanderhalten.

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Terror trat eng verknüpft mit dem Frenchcore auf, während Gabber zu diesem Zeitpunkt tendenziell schon ein abgenutzter Begriff war. Um eine Abgrenzung zum immer schneller werdenden Speedcore zu erzielen, wurden auf Gabba-Partys sogar BPM-Limits eingeführt. Musiktechnisch sind Gabber und Terror eher schwieriger zu trennen, da sich die klanglichen Attribute beider Genres sehr stark überschneiden. Jedoch tritt das „Industrielle“ an dem Terror als Sub-Genre entscheidend hervor. Vertreter des Terror-Genres sind zum Beispiel Stickhead, Nordcore GMBH, DJ Plaque, Smurf, Catkiller und Creatures of the Occult.

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