Der Death Industrial ist ein Sub-Genre des Industrial und entstand Ende der 1980er Jahre. Er bewegt sich zwischen Power Electronics, Dark Ambient und Ritual. Um einen tiefen, monumentalen Klang zu erzeugen werden häufig Samples von Maschinengeräuschen, Glocken und sakralen Klängen sowie Sound-Effekte wie Verzerrer, Echo, Reverb und Delay verwendet. Um eine Art „Katakomben-Atmosphäre“ zu erzeugen werden die jeweiligen Kompositionen oft von dumpfen Geräuschkulissen begleitet.

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Roger Karmanik, seines Zeichens Labelgründer und –betreiber von Cold Meat Industry prägte den Begriff Death Industrial für die bei ihm unter Vertrag stehenden Bands, die sich allesamt zwischen Power Electronics, Dark Ambient und Ritual-Musik bewegten. Mittlerweile ist der Begriff aber auch label-übergreifend im Gebrauch. Die Vocals in diesem Genre sind meist geschrien und verzerrt. Bekannte Künstler des Death Industrials sind Brighter Death Now, Anenzephalia, Atrax Morgue, Maschinenzimmer 412, Aelia Capitolina, Author & Punisher, Genocide Organ, Hieronymus Bosch, Stratvm Terror, S.T.A.B. Electronics, IRM, Ordo Rosarius Equilibrio und Dead Man´s Hill. Gespielt wird diese Musik-Richtung u.a. auf dem Consumer Electronics-Festival.

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