Japanoise entspringt dem japanischen Noise, der im Jahre 1979 in Japan entstanden ist. Japanoise ist eine Mischung aus Free Jazz, Krautrock und freier Improvisation, die aus der Kansaiszene Osaka, Kioto und Tokio herum gewachsen waren. Fürhe Bands des Japanoise waren Hanatarash, Masonna, K.K.Null und Gerogerigegege. Japanoise ist ein aufwendig gestalteter Musikstil, der sich schlecht einstufen oder kategorisieren lässt, da auch die Masse der Produktionen einer Band oft weit über 500 Alben hinausging. Ein bekannter Noise Musiker war Boyd Rice, der aus den USA kam und sich auch in England und Japan einen Namen machte.

Noise und auch Japanoise bezeichnet eine Musikform, die vorwiegend aus Geräuschen besteht und aus Ausgangsmaterial oft echte Geräusche aus der Umwelt mit in die Musik aufnahm. So konnten die Geräusche einer Eisenbahn, Motorengeräusche mit anderen Instrumenten kombiniert werden und zu einer Musik zusammengefügt werden. Es gibt aber die Produktionen mit gänzlich abstrakten Geräuschen, die bei fast allen Noise und Japanoise Musikern die am meisten verwendete Form war. Schon in den frühen 80er Jahren begannen Musiker aus der klassischen Rockszene mit ihren Instrumenten zu experimentieren und die Musik stark zu verfremden, indem Geräusche dazugemixt wurden. Als dann die Synthesizer entwickelt wurden, waren die Möglichkeiten vielfältiger die Musikrichtung Japanoise weiter zu entwickeln. Oft war das Ziel der Künstler und Musiker nicht nur die Ohren der Zuhörer mit Geräuschen zu erreichen, sondern auch der ganze Körper sollte mit Japanoise und Noise attackiert werden. Noise oder auch Japanoise kann so auch als Bildhauerei der Musik oder auch Klangbildhauerei bezeichnet werden.