Salsa ist eine Musikrichtung der lateinamerikanischen Musik, die im karibischen Raum entstand und eine Mischform verschiedener Musikstile ist. Der Salsa und das Salsa-Tanzen sind vorwiegend im spanischsprachigen Raum populär, haben sich aber auch weltweit bei Liebhabern, Tänzern und Musikern etabliert. Die Tänze der Karibik haben schon Mitte des 20. Jahrhunderts bei Urlaubern aus den USA großen Anklang gefunden und traten von dort aus ihren Siegeszug nach Mexiko und die USA. Neben dem Salsa waren auch Tänze wie Rumba und Danzon in dieser Zeit unglaublich populär und wurden dann auf dem amerikanischen Musikmarkt eingespielt und verkauft. Im Laufe der Zeit vermischten sich die lateinamerikanischen Rythmen mit den Musikformen des Louisiana-Jazz oder dem Bebop. New York wurde das Zentrum des Latin Jazz und hatte weltberühmte Vertreter wie Jose Curbelo mit seinem Song „Mambo Y Cha Cha Cha“. Die Instrumentierung ist beim Salsa im Vergleich zu anderen Orchestern eher reduziert worden und hatte neben Instrumenten wie dem Piano, dem Bass und dem Sänger nur noch eine geringe Anzahl an Blechbläsern dabei. Der klassischen Sounds des Salsa wurde durch die Posaunen gesetzt, die von den Pionieren u.a. „The Latin Brothers“ aus Kolumbien oder von Eddie Palmeri aus Venezuela entwickelt und entscheidend mitgeprägt wurden. Die Posaune bildete seither den Klang des Salsa und konnte daher, trotz weniger Instrumenten, als bei anderen Tanzrhythmen einen voluminösen und fast schon aggressiven Klang erzeugen.

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