Der J-Pop ist die Abkürzung  von Japanese Pop oder Japan Pop und ist ein Genre, das sich in den 90er Jahren in Japan entwickelte. Die japanische Musikwelt hatte den Begriff J-Pop eingeführt, um die inländische Musik von der ausländischen Musik abzugrenzen und damit ein eigenes Genre innerhalb der modernen Popmusik zu besitzen. Der Musikmarkt des J-Pop ist der zweitgrößte nach den USA und ist ein Teil der japanischen Popkultur, die sich auch in Anime, Werbung, Filmen und Computerspielen wiederfindet. Die japanische Kultur ist von der Musik des J-Pop in allen Bereichen durchdrungen und so bringt zum Beispiel auch das Fernsehen im Abspann der offiziellen Nachrichten aktuelle Musikstücke aus der Japanischen Popmusik. Anime und Computerspiele aus Japan haben in Europa besonders viele Anhänger und haben einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht, der auch durch die vielen PC-Spiele aus Japan zu erklären ist. Die japanische Popsängerin Hikaru Utada sang zum Beispiel die Titellieder des PC Spiels Kingdom-Hearts und war mit ihrer Single Easy Breezy für den Nintendo DS sehr bekannt geworden. Viele der J-Pop Künstler aus Japan sind extrem berühmt und haben mit ihrer Musik auch Einfluss auf die Mode und andere Bereiche in Japan. Der traditionelle japanische Musikstil ist der Enka, der unserem Schlager gleichkommt. Der J-Pop setzt immer die japanische Sprache ein, denn sobald die englische verwendet wird fällt der Musikstil unter den Begriff der Popmusik. Der J-Pop charakterisiert sich damit auf die Verwendung der japanischen Sprache und nicht auf eine explizite Musikrichtung.

 Video: Utada – Easy Breezy

Video: Alan – Sakura Modern