Apple Music wird den Künstlern mehr Geld einbringen als Spotify und andere Konkurrenten.

Ab dem 30. Juni 2015 wird Apple Music als neuer Streaming-Dienst zur Verfügung stehen, der einen Angriff auf die Marktführer Spotify und Pandora darstellt. Wie Apple zudem plant, sollen auch Videoportale wie YouTube in puncto Musikgenuss in den Schatten gestellt werden, was sich auf jeden Fall als ambitionierter Plan des kalifornischen Unternehmens beschreiben lässt.

Apple Music: Keine Zahlungen in Probezeit

Um zumindest für die Rechteinhaber und Partner eine attraktive Basis zu stellen, hat sich Apple dazu entschlossen, diesen entgegen zu kommen. Und zwar wird Apple einen höheren Anteil seiner durch Apple Music generierten Einnahmen an die Rechteinhaber abtreten, als es bei den bisherigen Konkurrenten auf dem Markt der Fall ist.

Exakt 71,5 Prozent (USA) bzw. 73 Prozent (Rest der Welt) der Einnahmen von Apple Music sollen an Labels, Künstler und sonstige Rechteinhaber gehen, womit Apple in diesem Punkt seine Konkurrenten wie Spotify, Pandora oder simfy übertrifft. Durch dieses Entgegenkommen konnte sich Apple im gleichen Atemzug auch mehr Freiheiten sichern, was die Gestaltung des Probeabos anbelangt.

Innerhalb der dreimonatigen Probezeit von Apple Music, muss das kalifornische Unternehmen keinerlei Einnahmen an die Rechteinhaber überweisen, kann also die ersten Einnahmen für sich verbuchen, was die Bilanz deutlich verbessern dürfte. Ab Ende diesen Monats wird Apple Music für 9,99 US-Dollar bzw. Euro monatlich international zur Verfügung stehen.

Bild: (c) Apple Music

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