In Zukunft werden die Billboard 200 Charts auch gestreamte Musik und Downloads einfließen lassen.

Die Billboard 200 Charts sind in der Welt der Musik eine Art Institution, viele Musikfans rund um die Welt lassen sich von den Charts inspirieren, um neue Künstler zu entdecken. Bislang wurden die Albumcharts bei Billboard ausschließlich anhand des Verkaufs physischer Datenträger, sprich: CDs, erstellt, in Zukunft werden aber auch gestreamte Titel sowie Musik-Downloads Teil der Chartbewertungen sein.

Und zwar anteilig, um die Relation im Vergleich zu einem verkauften Album beibehalten zu können – so soll es als ein verkauftes Album gezählt werden, wenn ein Song 1.500 mal gestreamt bzw. ein Song zehnmal als digitaler Download erworben wurde. Unter anderem werden die Billboard 200 Charts in Zukunft die Daten von Spotify, Beats Music, Rhapsody, Google Play und Rdio beinhalten.

Die ersten wöchentlichen Charts, bei denen auch die gestreamten und heruntergeladenen Songs bzw. Alben gezählt werden, werden am 4. Dezember 2014 veröffentlicht. Dass die neue Zählweise einen großen Einfluss auf die Chartplatzierung einzelner Werke haben kann, wurde ebenfalls unterstrichen: wären in der vergangenen Woche auch Streaming-Dienste und Downloads in die Bewertung eingeflossen, wäre Ariana Grandes „My Everything“ auf Platz 9 statt 36 der Charts gelandet.

[via New York Times]

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