Der amerikanische Gitarrist Micheal Melchiondo Jr., besser bekannt unter dem Künstlernamen Dean Ween, beabsichtigt, eine der ersten Marihuana-freundlichen Konzert- und Comedy-Eventlocations der USA in Denver, Colorado, zu eröffnen. Dies teilte sein Chief Operating Officer, Michael Polansky, in einem Interview mit der Zeitung Denver Post mit. Obwohl noch keine Lizenzen vom Staat Colorado eingeholt wurden, halten Melchiondo und Polansky am geplanten Eröffnungsdatum fest.

Die Honeypot Lounge bringt Musik und Marihuana zusammen

Der Name des Veranstaltungsorts soll Dean Ween’s Honeypot Lounge lauten, wenn er eröffnet ist. Die Räumlichkeiten sollen für die Unterhaltung eine Reihe von Attraktionen bieten, und daneben ein Platz werden, an welchem die Besucher unbehelligt Cannabis konsumieren können. Tagsüber soll die Honeypot Lounge auch als Zentrum für Bildung und Wellness dienen, während abends dann Musik-, Theater-, Comedy- und Kinoveranstaltungen auf dem Programm stehen werden. Dean Ween persönlich will die Programmdirektion übernehmen, und auch selbst regelmässig in verschiedenen Formaten zu sehen sein. Melchiondo ist aktuell in drei musikalischen Projekten aktiv, bei den Moistboyz, der Dean Ween Group, und natürlich der Band Ween. Seit Jahren spielt er immer wieder mit Vorliebe in Denver, wegen des entspannten Umgangs mit Cannabis in der Stadt und dem Staat Colorado. Durch das Projekt Honeypot Lounge verwirklicht sich der Künstler also einen wahren Traum.

Bis zur Eröffnung ist noch viel zu tun

Michael Polansky und Dean Ween erwarten, dass nach Erteilung aller erforderlichen Lizenzen durch die Behörden Colorados, am 20. April nächsten Jahres die Honeypot Lounge ihre Pforten öffnen wird. Die Beantragung der Lizenzen soll allerdings in den nächsten Tagen und Wochen erfolgen. Auch der genaue Ort, an dem die Event-Location entstehen soll, ist noch unbekannt. In der Innenstadt, in der Nähe von Coors Field, dem Baseball-Stadion in Denver, soll es errichtet werden. Ob also alles planmäßig ablaufen wird, ist aktuell noch ungewiss. Das Datum ist bewusst gewählt, schliesslich ist es der 20.04. oder in der amerikanischen Schreibweise 04.20., welcher den durch eine Gruppe Studenten legendär gewordene Kiffer-Code 420 symbolisiert. Wegen der Lizenzen gibt es von juristischer Seite einige Hürden zu überwinden. So dürfen soziale Konsumstätten eigentlich weder Alkohol noch THC-haltige Produkte verkaufen. Es kann also sein, dass man sein Cannabis selbst mitbringen muss. Dies sollte angesichts der beinahe 400 Dispensarys in Denver kein großes Problem darstellen.

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